Benutzer:Nasobema lyricum

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Allgemeinere Informationen zu dem Wiki-Autor Nasobema lyricum findest du im Wikipedia-Eintrag Nasobēm.

Bedeutungen:

[1] Zoologie: ein fiktives Tier (Fabelwesen) nach dem gleichlautenden Gedicht von Christian Morgenstern, das vier Nasen zu Schreitorganen evoluiert hat[1][2][3][4]

Synonyme:

[1] Nasobēma procedens Mor
[1] Nasobēma lyricum St.[5]
[1] Nasobēma lyricum M.[6]
[1] Das große Morgenstern-Nasobēm

Aussprache:

IPA: [nazoˈbeːma ˈlyːʀikʊm]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Das Nasobem (Info)

Herkunft:

ein von Christian Morgenstern in den "Galgenliedern" erfundenes Tier mit vier gleichartigen, langen Nasen, auf denen es sich fortbewegt. Der Zoologe Gerolf Steiner (geb. 1908, unter dem Pseudonym Harald Stümpke: Bau und Leben der Rhinogradentia, 1957) schuf danach die Säugetierordnung der Naslinge (wissenschaftlicher Name: Rhinogradentia) mit dem "Großen Morgenstern-Nasobem" (Nasobema lyricum)[7]
dichterische Fantasiebildung und Wortverbindung zu lateinisch nasus → la, die Nase, und griechisch βῆμα (bēma) → grc, der Schritt, der Gang[8] sowie dem Adjektiv lyricum (Singular, Neutrum)

Beispiele:

[1] Christian Morgenstern: Das Nasobēm
(1) „Auf seinen Nasen schreitet
einher das Nasobēm,
von seinem Kind begleitet.
Es steht noch nicht im Brehm.
(2) Es steht noch nicht im Meyer.
Und auch im Brockhaus nicht.
Es trat aus meiner Leyer
zum ersten Mal ans Licht.
(3) Auf seinen Nasen schreitet
(wie schon gesagt) seitdem,
von seinem Kind begleitet,
einher das Nasobēm.“
aus: Christian Morgenstern (Galgenlieder)[9][10]
[1] „Das Große Morgenstern-Nasobem, das Honatata der Eingeborenen (Nasobema lyricum) […] ist der bestbekannte Vertreter der Polyrrhinen und sei deshalb etwas eingehender besprochen: Als Vertreter der Tetrarrhina hat es an dem kurzen, dicken Kopf vier gleichlange Nasen, die ziemlich lang sind, und auf denen es - wie schon MORGENSTERN beschrieben hat - schreitet.“ [11]

Anmerkung:

Dieser Account ist ein Arbeitsaccount des männlichen Parts des Wiktionary-Autoren-Duos Wamitos. Er wird dann benutzt, wenn explizit der genannte Part schreibt oder spricht.
Der Benutzer „Nasobema lyricum“
- liebt die Galgenlieder von Christian Morgenstern
- hat intensiv das Buch von Harald Stümpke: Bau und Leben der Rhinogradentia. 1. Auflage, 83 S., Stuttgart: Gustav Fischer Verlag, 1961, ISBN 3-437-30083-0 durchgearbeitet und studiert
- hat den User-Namen gemäß den Regeln der binären Nomenklatur von Carl von Linné erstellt
- hat die Lemmata Nasobem, Nasobema, Nasobema lyricum, Rhinogradentia, Tyrannonasus und Tyrannonasus imperator erstellt
- hat eine äußerst feine Nase (und in Folge dessen auch einen hoch verfeinerten Geschmackssinn)
- mag Musik und Gedichte
- liebt die alten Sprachen Lateinisch und Altgriechisch
- hat vor vielen Jahren Biologie und Theologie studiert
- ist aufgrund seiner „dualen“ Ausbildung ein intensiver Verfechter einer “theologia naturalis“[12], die jenseits der reinen Wissenschaft das Staunen über die Wunder der Natur nicht verlernt hat.
Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Bresch, Carsten; Hausmann Rudolf: Klassische und molekulare Genetik, Seite 26, dort in Tabelle 2.2 "Chromosomenzahlen einiger Organismen" Angaben zur Chromosomenzahl von "Tyrannonasus imperator", dem Raubnasobem: 2 x 12; Berlin, Heidelberg (Springer), New-York 1972, ISBN 3-540-05802-8
[*] Brockhaus-Enzyklopädie in vierundzwanzig Bänden. Neunzehnte, völlig neu bearbeitete Auflage. Fünfzehnter Band: Moe–Nor, F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 1991, ISBN 3-7653-1115-4, DNB 910635250, Seite 341 linke Spalte, Artikel "Nasobem" mit einer Zeichnung der Tiere (Mutter und Kind) von Harald Stümpke
[*] Morgenstern, Christian: Galgenlieder
[*] Stümpke, Harald: Bau und Leben der Rhinogradentia. 1. Auflage, 83 S., Stuttgart: Gustav Fischer Verlag, 1961, ISBN 3-437-30083-0
[*] Wikipedia-Artikel „Nasobēm

Quellen:

  1. Dies ist der Bestätigte Hauptaccount von Nasobema lyricum.
  2. deutsch: das Nasentier, der Nasenschreitling, der Nasling, wiss. Name: Nasobema procedens Mor, von Prof. Stümpke als Nasobēma lyricum Str. zu den Rhinogradentia gestellt
  3. Stümpke, Harald: Bau und Leben der Rhinogradentia. 1. Auflage, 83 S., Stuttgart: Gustav Fischer Verlag, 1961, ISBN 3-437-30083-0
    Stümpke, Harald: Bau und Leben der Rhinogradentia. 56.-57. Tausend, 90 S., 12 s/w Abb., 15 farb. Abb., Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag, 2006, ISBN 978-3-8274-1840-1
    Französisch: Anatomie Et Biologie Des Rhinogrades — Un Nouvel Ordre De Mammifères. Masson, France 1962
    Englisch: The Snouters: Form and Life of the Rhinogrades. The University of Chicago Press, Chicago 1967
  4. Es sei darauf hingewiesen, dass das Nasobem in keinem Fall mit der „Nase“ oder dem häufig als „Näsling“ angesprochenen karpfenähnlichen Weißfisch verwechselt werden darf. Der gemeine Näsling kommt häufig in Rhein und Donau vor. Quelle: Der Neue Herder, Band 2, Freiburg 1949, Spalte 2919, Artikel „Nase, Näsling“.
  5. nach Prof. Stümpke
  6. Besser ist die Benennung mit "M." für den Entdecker Christian Morgenstern; Christian Morgenstern hat leider seine Rechte, im Namen dieses Tieres als Entdecker genannt zu werden, nicht eingefordert.
  7. nach der Brockhaus Enzyklopädie, 19. Auflage, Bd. 15, Seite 341, Mannheim 1991, ISBN 3-7653-1100-6
  8. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 919, Eintrag „Nasobem“
  9. Christian Morgenstern: Das Nasobēm
  10. Wikisource-Quellentext „Das Nasobēm
  11. Stümpke, Harald: Bau und Leben der Rhinogradentia Seite 55, 1. Auflage, 83 S., Stuttgart: Gustav Fischer Verlag, 1981, ISBN 3-437-30083-0
  12. z.B. im Sinne Pierre Teilhard de Chardins oder von Carsten Breschs: "Zwischenstufe Leben"


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