Bad Lauchstädter

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Bad Lauchstädter (Deutsch)[Bearbeiten]

Wortverbindung, Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
Bad Lauchstädter

Worttrennung:

Bad Lauch·städ·ter, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Bad Lauchstädter (Info)

Bedeutungen:

[1] zu Bad Lauchstädt, sich auf diesen Ort beziehend, in der Art und Weise dieses Ortes, aus Bad Lauchstädt kommend, stammend, Bad Lauchstädt betreffend, zu Bad Lauchstädt gehörend

Beispiele:

[1] „Um das Jahr 1800, mehr als zwei Jahre vor den konkreten Planungen Goethes für ein Vorspiel zur Eröffnung des Neubaues des Bad Lauchstädter Theaters, entsteht das Sonett ›Natur und Kunst, sie scheinen sich zu fliehen‹, das in ‚Was wir bringen‘ im 19. Auftritt von der Nymphe gesprochen wird und von Goethe zunächst nicht in die Sammlung der Gedichte aufgenommen wurde.“[1]
[1] „Allein, obschon er, Ed. Zwick, mir also im Bad Lauchstädter Hain, dem sog. Krawattenwäldchen, bloß sehr schöne u. seltene Giftpilze gezeigt hat, schwöre ich hiermit, daß weder von ihm, Zwick, noch gar von Carl August (der Chef hier) mein Sohn Augustlein genannt Gustav herrührt.“[2]
[1] „Die Mitarbeiter der Bad Lauchstädter Kurverwaltung in Sachsen-Anhalt haben ein Faible für Stilvolles.“[3]
[1] „Auch das Bad Lauchstädter Wasser ist noch heute als hervorragendes Heil- und Mineralwasser erhältlich.“[4]
[1] „Mit dem Drama ‚Neun Nonnen fliehen‘ beginnt am Freitagabend im Bad Lauchstädter Goethe-Theater bereits zum siebten Mal das Festspiel der deutschen Sprache.“[5]
[1] „Der Chef einer Bad Lauchstädter Verwertungsfirma liefert illegal Klärschlammextrakt zur Deponie Zeuchfeld.“[6]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Bad Lauchstädter

Quellen:

  1. Gabriele Busch-Salmen (Herausgeber): Goethe Handbuch. Supplemente. Band 1: Musik und Tanz in den Bühnenwerken, J.B. Metzler, Weimar 2008, ISBN 978-3476018465, Seite 421
  2. Eckhard Henscheid: Goethe unter Frauen. 2. Auflage. Alexander Fest Verlag, Berlin 1999, ISBN 978-3828600843, Seite 133
  3. Hans G. Möntmann: Protzkis Traumland. Das Brevier über Bereicherung, Verschwendung und Prunksucht im öffentlichen Dienst. Wirtschaftsverlag Carl Ueberreuter, Wien 1994, ISBN 978-3901260650, Seite 138
  4. Dieter David Scholz: Richard Wagner. Eine europäische Biographie. Parthas Verlag, Berlin 2006, ISBN 978-3866017900, Seite 57
  5. http://www.stimme.de/heilbronn/hn/sonstige-Arztskandal-Klinik-in-Nienburg-reagierte-frueh-nach-Hinweisen;art31502,2674349
  6. http://www.naumburger-tageblatt.de/lokales/amtsgericht-krumme-muellgeschaefte,20690952,24175650.html