Azetyl

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Azetyl (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Azetyl
Genitiv des Azetyls
Dativ dem Azetyl
Akkusativ das Azetyl

Alternative Schreibweisen:

fachsprachlich: Acetyl

Worttrennung:

Aze·tyl, kein Plural

Aussprache:

IPA: [at͡seˈtyːl]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Azetyl (Info)
Reime: -yːl

Bedeutungen:

[1] Chemie: funktionale Gruppe der Essigsäure (Azetylsäure)

Oberbegriffe:

[1] Säurerest, Rest

Beispiele:

[1] „O. Eberstadt (Azetylzellulose, Inaug.-Diss. Heidelberg 1909) brachte die Azetylzellulose vor der Verseifung mit Hilfe von Salzsäure, Alkohol, Essigsäure, Azeton, Äther bzw. Gemischen dieser zum Quellen und verseifte alsdann mit Alkalilauge, wobei er als Maximum der abgespaltenen Azetylmenge etwa 40% Azetyl bei Anwendung lufttrockener Azetylzellulose erhielt.“[1]

Wortbildungen:

[1] Azetylcholin, azetylieren

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Duden online „Azetyl
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Fremdwörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 10., aktualisierte Auflage. Band 5, Dudenverlag, Mannheim/Zürich 2010, ISBN 978-3-411-04060-5, DNB 1007274220, Seite 135.

Quellen:

  1. Oscar Kausch: Handbuch der Azetylzellulosen. Herstellung, Eigenschaften und Verwendung der Azetylzellulosen. J. F. Lehmanns Verlag, München 1933. Seite 39