Augenschmaus

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Augenschmaus (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Augenschmaus die Augenschmäuse
Genitiv des Augenschmauses der Augenschmäuse
Dativ dem Augenschmaus den Augenschmäusen
Akkusativ den Augenschmaus die Augenschmäuse

Worttrennung:

Au·gen·schmaus, Plural: Au·gen·schmäu·se

Aussprache:

IPA: [ˈaʊ̯ɡənˌʃmaʊ̯s], [ˈaʊ̯ɡŋ̍ˌʃmaʊ̯s]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Augenschmaus (Info)

Bedeutungen:

[1] scherzhaft: schöner Anblick

Herkunft:

Determinativkompositum (Zusammensetzung) aus dem Substantiv Auge, dem Fugenelement -en und dem Substantiv Schmaus; vgl. auch Ohrenschmaus

Synonyme:

[1] Augenweide, Jugendsprache: Augenorgasmus

Beispiele:

[1] „Der Vikar antwortete nichts drauf, sondern beschaute sich nur das fremde Mädchen von Kopf bis zu den Füßen und schmunzelte dabei immer vergnügter. Es war aber auch ein Augenschmaus, das Mädchen.“[1]
[1] „Sie fühlte sich diesmal, da zum Ohrenschmaus auch noch Augenschmaus hinzukam, womöglich noch angeregter und aufgeregter als dannzumal, da sie dem noch in der Vorarbeit steckenden Gatten durch das verabredete Husten ihre Bereitschaft signalisierte.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Augenschmaus
[1] Duden online „Augenschmaus
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Augenschmaus
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalAugenschmaus

Quellen:

  1. Ernst von Wolzogen: ’s Meikatel und der Sexack. In: Projekt Gutenberg-DE. (URL).
  2. Li Yü: Jou Pu Tuan (Andachtsmatten aus Fleisch). Ein erotischer Roman aus der Ming-Zeit. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1979 (übersetzt von Franz Kuhn), ISBN 3-596-22451-9, Seite 345. Chinesisches Original 1634.