Außenseiter

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Außenseiter (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ der Außenseiter die Außenseiter
Genitiv des Außenseiters der Außenseiter
Dativ dem Außenseiter den Außenseitern
Akkusativ den Außenseiter die Außenseiter

Alternative Schreibweisen:

Schweiz und Liechtenstein: Aussenseiter

Worttrennung:

Au·ßen·sei·ter, Plural: Au·ßen·sei·ter

Aussprache:

IPA: [ˈaʊ̯sn̩ˌzaɪ̯tɐ], Plural: [ˈaʊ̯sn̩ˌzaɪ̯tɐ]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Sport: eine Person oder Mannschaft, von der angenommen wird, dass sie keine Gewinnchancen hat; ein Tier, ohne angenommene Gewinnchance
[2] Person, die nicht in einer Gruppe integriert ist

Gegenwörter:

[1] Favorit

Weibliche Wortformen:

[1, 2] Außenseiterin

Beispiele:

[1] Benfica Lissabon ist im Endspiel gegen Chelsea Außenseiter.
[1] Das Pferd mit der Nummer 10 ist ein totaler Außenseiter, es hat noch nie ein Rennen gewonnen.
[2] Aribert verhält sich wie ein Außenseiter, er möchte sich gar nicht der Gruppe anschließen.
[2] „Dieser Mann war allen ein Rätsel, und ich interessierte mich für jeden, der als Außenseiter galt.“[1]
[2] „Klimaschutz war lange ein Thema der Außenseiter, der ewigen Warner.“[2]
[2] „Da sich eine Gemeinschaft durch den Außenseiter immer herausgefordert, bedroht oder unterwandert fühlt, widmet sie ihm ihr ganzes Interesse, ihren Argwohn, und schließlich verfolgt sie ihn mit ihrem Haß.“[3]

Wortbildungen:

Außenseitertum

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Außenseiter
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Außenseiter
[1, 2] canoo.net „Außenseiter
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonAußenseiter

Quellen:

  1. Hamed Abdel-Samad: Mein Abschied vom Himmel. Aus dem Leben eines Muslims Deutschland. Knaur Taschenbuch Verlag, München 2010, Seite 144. ISBN 978-3-426-78408-2.
  2. Tilman Bünz: Wer das Weite sucht. Skandinavien für Fortgeschrittene. btb Verlag, München 2012, ISBN 978-3-442-74359-9, Seite 45.
  3. Siegfried Lenz: Die Deutschstunde. Roman. C. W. Niemeyer, Hameln 1989, ISBN 3-87585-884-0, Seite 261. Erstveröffentlichung 1968.