Arbeitssklave

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Arbeitssklave (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Arbeitssklave

die Arbeitssklaven

Genitiv des Arbeitssklaven

der Arbeitssklaven

Dativ dem Arbeitssklaven

den Arbeitssklaven

Akkusativ den Arbeitssklaven

die Arbeitssklaven

Worttrennung:

Ar·beits·skla·ve, Plural: Ar·beits·skla·ven

Aussprache:

IPA: [ˈaʁbaɪ̯t͡sˌsklaːvə], [ˈaʁbaɪ̯t͡sˌsklaːfə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Arbeitssklave (Info), —

Bedeutungen:

[1] Mensch, der von jemand anderem zu Arbeitsleistungen gezwungen wird

Herkunft:

Determinativkompositum aus Arbeit, Fugenelement -s und Sklave

Sinnverwandte Wörter:

[1] Lohnsklave

Oberbegriffe:

[1] Sklave

Beispiele:

[1] „Den Männern, die etliche Jahre in russischen Lagern hinter sich hatten, war es dort ähnlich ergangen wie den Osteuropäern, die zuvor von den Deutschen als Arbeitssklaven gehalten worden waren.“[1]
[1] „Sie waren fremdbestimmt, moderne Arbeitssklaven, gesteuert von blinkenden Smartphones und E-Mail-Programmen.“[2]
[1] „Aus Sklaven waren Arbeitssklaven geworden.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Arbeitssklave
[*] canoo.net „Arbeitssklave
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonArbeitssklave
[1] Duden online „Arbeitssklave

Quellen:

  1. Sabine Bode: Die vergessene Generation. Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen. 3. Auflage. Klett-Cotta, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-608-94797-7, Seite 46.
  2. Markus Maria Weber: Ein Coffee to go in Togo. Ein Fahrrad, 26 Länder und jede Menge Kaffee. 2. Auflage. Conbook Medien, Meerbusch 2016, ISBN 978-3-95889-138-8, Seite 21.
  3. Wolf-Ulrich Cropp: Wie ich die Prinzessin von Sansibar suchte und dabei mal kurz am Kilimandscharo vorbeikam. DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2016, ISBN 978-3-7701-8280-0, Seite 52.