Antichrist

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Antichrist (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m, Eigenname[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Antichrist
Genitiv des Antichristen
des Antichrists
Dativ dem Antichristen
Akkusativ den Antichrist

Worttrennung:

An·ti·christ, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈantiˌkʁɪst]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Antichrist (Info)

Bedeutungen:

[1] der Widersacher von Christus

Beispiele:

[1] Der Antichrist wird alle mit falscher Zunge verführen und die Menschheit ins Verderben führen.
[1] „In Bruchstücken ausphantasiert wird die Vorstellung eines unreinen, dem Antichristen ergebenen Volkes.“[1]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Antichrist
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Antichrist
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Antichrist
[*] The Free Dictionary „Antichrist
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalAntichrist

Quellen:

  1. Klaus-Michael Bogdal: Europa erfindet die Zigeuner. Eine Geschichte von Faszination und Verachtung. Suhrkamp, Berlin 2011, ISBN 978-3-518-42263-2, Zitat Seite 81.

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Antichrist die Antichristen
Genitiv des Antichristen der Antichristen
Dativ dem Antichristen den Antichristen
Akkusativ den Antichristen die Antichristen

Worttrennung:

An·ti·christ, Plural: An·ti·chris·ten

Aussprache:

IPA: [ˈantiˌkʁɪst]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Antichrist (Info)

Bedeutungen:

[1] Person, die nicht Christ ist und Einwände gegen die christliche Glaubensgemeinschaft hat

Sinnverwandte Wörter:

[1] Atheist, Agnostiker, Heide, Gottloser

Beispiele:

[1] Die Antichristen lehnen nicht immer den Gottesglauben ab, aber verneinen die christliche Lehre.
[1] „Hier wuchs der radikale Atheist und selbst ernannte ‚Antichrist‘, der wesentlich mit zu der fundamentalen Krise des Christentums am Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert beigetragen hatte, selbst zur Quelle religiöser Impulse heran.“[1]
[1] „Und mit seinem Charisma und dem internationalen Hintergrund entspricht natürlich niemand dem Bild vom Antichrist so genau wie Präsident Barack Obama.“[2]
[1] „Letzteres wussten alle, nur Anton Millbacher konnte es nicht glauben, dass sein König mit dem Antichristen im Bunde stand.“[3]
[1] „Was sie vom Kriege, von Bonaparte und seinem Anmarsch hörten, das verknüpfte sich in ihren Hirnen mit ebenso verschwommenen Vorstellungen vom Antichrist, vom Ende der Welt und von einer unumschränkten Freiheit.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Antichrist
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Antichrist
[*] The Free Dictionary „Antichrist
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalAntichrist

Quellen:

  1. „Vom "Günstling" zum "Urfeind" der Juden: die antisemitische Nietzsche-Rezeption in Deutschland bis zum Ende des Nationalsozialismus“, von Thomas Mittmann, Königshausen & Neumann, 2006
  2. Geert Mak: Amerika!. Auf der Suche nach dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Siedler, München 2013, ISBN 978-3-88680-0023-6, Seite 304.
  3. Arno Surminski: Der lange Weg.Von der Memel zur Moskwa. Roman. LangenMüller, Stuttgart 2019, ISBN 978-3-7844-3508-4, Seite 36.
  4. Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Roman. Paul List Verlag, München 1953 (übersetzt von Werner Bergengruen), Seite 941. Russische Urfassung 1867.