Angelsächsisch

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Angelsächsisch (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular 1 Singular 2 Plural
Nominativ (das) Angelsächsisch das Angelsächsische
Genitiv (des) Angelsächsisch
(des) Angelsächsischs
des Angelsächsischen
Dativ (dem) Angelsächsisch dem Angelsächsischen
Akkusativ (das) Angelsächsisch das Angelsächsische
[1] Runen, mit denen das Angelsächsische geschrieben wurde

Anmerkung:

Die Form „das Angelsächsische“ wird nur mit bestimmtem Artikel verwendet. Die Form „Angelsächsisch“ wird sowohl mit als auch ohne bestimmten Artikel verwendet.

Worttrennung:

An·gel·säch·sisch, Singular 2: An·gel·säch·si·sche

Aussprache:

IPA: [ˈaŋl̩ˌzɛksɪʃ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Angelsächsisch (Info)

Bedeutungen:

[1] die angelsächsische Sprache, die zwischen 450 und 1100 im heutigen Gebiet Englands und Südschottlands gesprochen wurde

Abkürzungen:

[1] ISO 639-2: ang

Herkunft:

Substantivierung des Adjektivs angelsächsisch durch Konversion[1]

Synonyme:

[1] Altenglisch

Oberbegriffe:

[1] Sprache

Beispiele:

[1] Kein Wunder; war das Angelsächsische doch eine rein germanische Sprache mit dem gleichen Flexionssystem, das wir in etwas abgeschliffener Form noch heute im Deutschen haben.[2]
[1] Das Angelsächsische kennt kein –ag, –eg, –og.[3]
[1] Für das Angelsächsische habe ich, da für das Vaterunser, und die Beichte, und den Glauben gute Texte ermangelten, eine den letzteren, mehr oder minder nach dem athanasischen Texte, betreffende Predigt (…) aufgenommen.[4]
[1] Aber damit ist die Frage nach der Sinnhaltigkeit des Studiums des Angelsächsischen noch nicht beantwortet.[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Altenglisch
[1] canoo.net „Angelsächsisch
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Angelsächsisch
[1] Duden online „Angelsächsisch

Quellen:

  1. canoo.net – Wortbildung „Angelsächsisch
  2. Hans-Dieter Gelfert: Englisch mit Aha! die etwas andere Einführung in die englische Sprache. C.H.Beck, 2010, ISBN 9783406614835, Seite 86 (zitiert nach Google Books).
  3. Bibliothek der gesammten deutschen National-Literatur von der ältesten bis auf die neuere Zeit. Band 7, G. Basse, 1837, Seite 26 (zitiert nach Google Books).
  4. Hans Ferdinand Massmann: Die deutschen Abschwörungs-, Glaubens-, Beicht- und Betformeln vom achten bis zum zwölften Jahrhundert. Basse, 1839, Seite 9 (zitiert nach Google Books).
  5. Karl Heinz Göller: Geschichte der altenglischen Literatur. Erich Schmidt, 1971 (Online, abgerufen am 24. September 2018).