Amuse-Gueule

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Amuse-Gueule (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural 1 Plural 2

Nominativ das Amuse-Gueule

die Amuse-Gueules die Amuse-Gueule

Genitiv des Amuse-Gueules
des Amuse-Gueule

der Amuse-Gueules der Amuse-Gueule

Dativ dem Amuse-Gueule

den Amuse-Gueules den Amuse-Gueule

Akkusativ das Amuse-Gueule

die Amuse-Gueules die Amuse-Gueule

Nicht mehr gültige Schreibweisen:
Amuse-gueule

Worttrennung:
Amuse-Gueule, Plural 1: Amuse-Gueules, Plural 2: Amuse-Gueule

Aussprache:
IPA: [amyːzˈɡœl]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Amuse-Gueule (Info)
Reime: -œl

Bedeutungen:
[1] Gastronomie: kleine Speise, die in gehobenen Restaurants (unverlangt) noch vor der Vorspeise serviert wird

Herkunft:
aus dem Französischen (gueule → frMaul“, umgangssprachlich „Mund“)[1]

Synonyme:
[1] Amuse-Bouche, Appetithäppchen, Gruß aus der Küche

Oberbegriffe:
[1] Speise

Beispiele:
[1] „Bei unserem Besuch bekommen wir zum Aperitif zwei Sorten Baguette mit Butter, Aioli und Salz serviert, wenig später als Amuse-Gueule eine köstliche, leicht scharfe Entenconsommé mit Ingwer und Zitronengras.“[2]
[1] „Jetzt ist Manfred Schwarz, dieser Garant der Pfälzer Beständigkeit, nach Heidelberg umgezogen, in ein modernes Restaurant in einem Hochhaus. Und was kocht er dort neben den üblichen Glanzlichtern der Hochküche? Er kocht zwar keinen Saumagen mehr, aber wenn er Champagnergekräusel auf die Karte schreibt, dann ist das seine Edelvariante von Kutteln. Blut- und Leberwurst werden oft als Amuse-Gueule serviert.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Amuse-Gueule
[*] canoonet „Amuse-Gueule
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonAmuse-Gueule

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7 „Amuse-Gueule“, Seite 133
  2. Dieter Braatz: Gefüllte Wachtel mit Entenleber. In: Welt Online. 13. Februar 2011, ISSN 0173-8437 (URL).
  3. Wolfram Siebeck: Edel und deftig. In: Zeit Online. Nummer 33, 11. August 2005, ISSN 0044-2070 (URL).