Allüre

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Allüre (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Allüre

die Allüren

Genitiv der Allüre

der Allüren

Dativ der Allüre

den Allüren

Akkusativ die Allüre

die Allüren

Nicht mehr gültige Schreibweisen:

Allure

Worttrennung:

Al·lü·re, Plural: Al·lü·ren

Aussprache:

IPA: [aˈlyːʁə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Allüre (Info)
Reime: -yːʁə

Bedeutungen:

[1] Gangart (des Pferdes)
[2] meist Plural: eigenwilliges Gehabe oder Benehmen

Herkunft:

im 19. Jahrhundert von französisch allure → fr (im Plural: „Benehmen, Art und Weise)“ entlehnt, einer Ableitung von aller → fr (gehen)[1]

Synonyme:

[2] Gehabe, Laune

Unterbegriffe:

[2] Starallüren

Beispiele:

[1]
[2] Er gab sich gern die Allüre eines Intellektuellen.
[2] „Es ist ein zweiter Gast angekommen, von nicht geringerer Allüre als der vorige und wenn möglich sogar noch heller und blonder im Aussehen.“[2]

Wortbildungen:

Starallüre

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Allüre
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Allüre
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalAllüre
[2] The Free Dictionary „Allüre
[2] Duden online „Allüre

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Allüren“, Seite 33.
  2. Halldór Laxness: Auf der Hauswiese. Roman. Huber, Frauenfeld/Stuttgart 1978, ISBN 3-7193-0611-9, Seite 121. Isländisches Original 1975.