Alkoven

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Alkoven (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Alkoven

die Alkoven

Genitiv des Alkovens

der Alkoven

Dativ dem Alkoven

den Alkoven

Akkusativ den Alkoven

die Alkoven

[1] Blick auf den Alkoven eines Zimmers („Napoleonzimmer“) des Maison de l’Empéreur in Île-d’Aix, in dem Napoléon Bonaparte im Juli 1815 untergebracht war und in dem sich heute das Musée napoléonien befindet;
Aufnahme von Benutzerin Ji-Elle am 8. Mai 2009
[1] „Alkoven in einem Willingshäuser Bauernhaus“ (1886) von Hermann Sondermann
[4] Alkoven im Vrtba-Garten, Prag;
Aufnahme von Juan de Vojníkov am 16. September 2010

Nebenformen:

veraltet: Alkov m, Alkove m / f

Worttrennung:

Al·ko·ven, Plural: Al·ko·ven

Aussprache:

IPA: [alˈkoːvn̩], [ˈalkoːvn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Alkoven (Info)

Bedeutungen:

[1] fachsprachlichbildungssprachlich: (zumeist durch einen Vorhang) von einem größeren Raum (zumeist dem eigentlichen Schlafraum) abgegrenzte, fensterlose Nische beziehungsweise nischenartiger Nebenraum mit Schlafgelegenheit
[2] selten: (von einem größeren Raum abgehender) kleiner, fensterloser Nebenraum
[3] (in einem Lastkraftwagen, Wohnmobil oder dergleichen) hinter oder über dem Führerhaus befindlicher, abgeteilter Schlafbereich
[4] intimer, verschwiegener Ort (als heimlicher Treffpunkt von Paaren, Verliebten)

Herkunft:

Dem deutschen Wort liegt das arabische قُبَّة، أَلْقُبَّة‎ (DMGqubba, mit Artikel: al-qubba) →ar[1][2] zugrunde.[3][4][5][6][7] In früher islamischer Zeit bezeichnet es ein durch seine runde Form bestimmtes herrschaftliches Zelt beziehungsweise Bauwerk.[8] So ist in den Hadithen, den frühislamischen Überlieferungen über den Propheten Muḥammad, des Öfteren von einer roten قُبَّة‎ (DMGqubba) →ar die Rede – offenbar ein herrschaftliches Rundzelt in der Tradition der Beduinen –, aber auch von edelsteinbesetzten, die im Paradies stünden.[9][6] Etwa ab dem 10. Jahrhundert werden mit قُبَّة‎ (DMGqubba) →ar dann die Kuppelbauten bezeichnet, die man über Gräbern von vornehmen Personen,[10] Scheichs oder – insbesondere in Nordafrika[11] – von Heiligen errichtete.[12][8] In der Folgezeit kann unter قُبَّة‎ (DMGqubba) →ar auch ein baldachinartiger Schirm als Herrschaftssymbol verstanden werden.[8]
Im westlichen Europa wurde das Wort anfangs in seiner ersten Bedeutung übernommen:[8][4] Im 12. Jahrhundert bezeichnet das wohl direkt aus dem Arabischen übernommene[11] altfranzösische aucube → fro feine Art kleines, primitives Zelt[11][13] sowie vermutlich auch ein ‚kostbares Zelt im Heerlager‘.[8] Aus dem Altfranzösischen wird es ins Mittelhochdeutsche entlehnt,[11] wo sich bei Wolfram von Eschenbach um 1218 die Form ekub → gmh[14] findet, mit der er ebenfalls ‚eine Art Zelt[14] bezeichnet.[4][5][11][8][7]
Der Übergang zur heutigen Bedeutung hat sich dann im islamischen Hispanien (Al-Andalus) vollzogen.[8] Angeregt durch überwölbte Nischen in Moscheen und vor allem im Hamam, durch Räume mit Kuppeln und andere bauliche Eigentümlichkeiten, haben sich in der maurischen Architektur[4] offensichtlich überwölbte Bettnischen herausgebildet, die vom Enzyklopädisten an-Nuwairī ebenfalls als قُبَّة‎ (DMGqubba) →ar bezeichnet werden.[8] Die nichtmuslimischen Hispanier übernahmen diese Neuerung unter der aus der lokalen hispanoarabischen Form القُبَّهْ‎ (DMGal-qúbbah) →ar[15][16] hervorgegangenen spanischen Bezeichnung alcoba → es fkleines, an ein größeres angegliedertes Zimmer[17][18][3], ‚kleiner Nebenraum als Schlafzimmer[4], ‚Schlafgemach[5][7].[8] Das Wort taucht in dieser Bedeutung Anfang[11] des 16. Jahrhunderts auf, es ist aber schon seit dem 13. Jahrhundert (1272–1278)[4] vornehmlich als ‚Kuppel‘ belegt.[8] Über das Spanische wird es in dieser Bedeutung in die europäischen Sprachen rezipiert,[4] denn Bettnischen waren im übrigen Europa nicht bekannt.[8] Die Tatsache aber, dass im 17. Jahrhundert zuerst in Frankreich (alcôve → fr, 1646)[19] und Italien (alcova → it, 1658)[20] Bezeichnungen für sie auftauchen, die spanischem alcoba → es entlehnt sind, zeigt, dass die Verbreitung zu einer Mode im europäischen Wohnungsbau offenbar von Spanien ausging[21].[22]
Über das Französische gelangt das Wort schließlich ins Deutsche,[3][23][5][7] in dem es seit Ende des 17. Jahrhunderts, zunächst in Schreibungen wie alcov(e), alkove, alkof(en) mit schwankendem Genus (m und f) bezeugt ist.[4] Die heute schriftsprachlich geltende maskuline Form Alkoven mit der Endung -en kann entweder nach schwach flektiertem Dativ und Akkusativ, oder in (vielleicht mundartlicher) Anlehnung an Hof, Ofen,[5] Koben[5] oder niederdeutschem Koven → nds mHütte, Verschlag für Kleinvieh;[3] Schweinekoben‘ entstanden sein (vergleiche beispielsweise schwäbisches alkhōf[24]).[4] Gemäß der französischen Aussprache liegt Alkov (1795) bei Voß[25] und des Alkofs (1814) bei Pfister[26] vor.[4] Seit dem 19. Jahrhundert dominiert das Maskulinum Alkoven.[4][7]

Synonyme:

[1] Bettnische, Schlafnische
[1] norddeutsch: Butze
[3] Schlafkabine
[3] umgangssprachlich: Schlafkoje

Sinnverwandte Wörter:

[1] Schrankbett, Wandbett
[1, 2] Kammer
[2] Klause, Zelle
[4] Liebesnest

Gegenwörter:

[1] Schlafraum, Schlafzimmer
[1] gehoben: Schlafgemach
[1] veraltet: Kubikel

Oberbegriffe:

[1] Nische
[1, 2] Nebenraum
[3] Schlafbereich
[4] Ort

Unterbegriffe:

[1, 2] übertragen: Gehirnalkoven, Herzalkoven

Beispiele:

[1] „Ueber die Lage unſeres Zimmers hoͤchſt vergnuͤgt, bemerkten wir kaum[,] daß im Grunde deſſelben ein erhoͤhter Alkoven hinter Vorhaͤngen verſteckt ſey, wo ſich das weitlaͤufigſte Bett ausbreitete, das, mit einem ſeidenen Thronhimmel prangend, mit den uͤbrigen veralteten[,] ſtattlichen Mobilien voͤllig uͤbereinſtimmte.“[27]
[1] „Ihr Bett ſtand in einem Alkoven, deſſen ſchwere Vorhänge nur zum kleineren Theile vorgezogen waren.“[28]
[1] „Die Alte murmelte etwas und ging; ich kroch in meinem Alkoven unter die Decke, hörte noch, wie es von Michaelis elf ſchlug, und wie der Wind aufkam und zwiſchen die loſen Dachpfannen fuhr; dann hörte ich nichts mehr.“[29]
[1] „Roswitha zog in ſelbiger Stunde noch mit ihren paar Habſeligkeiten in das landrätliche Haus hinüber und richtete ſich in dem kleinen Alkoven ein.“[30]
[1] „Adrian hatte in einem gegiebelten Bürgerhause am Marktplatz ein Zimmer mit Alkoven gefunden, das er als Untermieter einer älteren Beamtenwitwe während der zwei Jahre seines Aufenthaltes bewohnte.“[31]
[1] „Als es noch Vorhänge hatte, mochte das eine Art Alkoven gewesen sein.“[32]
[1] „In den Bauernhäusern Norddeutschlands war das als Kasten oder Verschlag mit der Wand fest verbundene Wandbett, das Alkoven, Butze, Durk oder Beddekast genannt wurde, die verbreitetste Schlafstätte für Erwachsene.“[33]
[1] „Am Morgen nach diesem Coitus, den keiner wollte, grinsen uns die beiden anderen, die neben uns im Alkoven gelegen haben, immer so komisch an.“[34]
[1] „Ihre Wohnung war klein, sie bestand aus einer Küche und einem winzigen Schlafraum, der eher einem Alkoven glich und in dem nur ein Bett und ein Kleiderschrank standen.“[35]
[1] „Es besaß eine Art Alkoven mit einem großen Bett, das mit einem blauen Satinüberwurf zugedeckt war, passend zu den Vorhängen.“[36]
[1] „Aber bis ins 20. Jahrhundert hinein war im ländlichen Norddeutschland das vornehm Alkoven genannte, mit einem Vorhang verkleidete wandfeste Schrankbett gang und gäbe, in das sich Bauer und Bäuerin, Knechte und Mägde abends zurückzogen.“[37]
[1] „Diese Bacchanalien entarteten manchmal zu Orgien - etliche Paare umschlangen sich in den Alkoven der Gesandtschaft, […].“[38]
[1] „Wer möchte, kann hier in einem Alkoven (einer Bettnische) übernachten.“[39]
[1] „In Werner Webers literarkritischem Buch ‚Zeit ohne Zeit‘, das 1959 bei Manesse in Zürich erschienen ist und in der Bundesrepublik viel zu wenig beachtet wurde, heißt es einmal: ‚[…] Vorurteil ist ein Urteil ohne Prozeß; es ist in einer Zeit, die auf Rationalisierung drängt, ein Alkoven der Irrationalität; Mündungsplatz der Gefühle statt der Gründe.‘“[40]
[2] „Er eilte nach dem Alkoven, der offenbar als Toilettenzimmer dienen ſollte, und ſtellte ſich überlegend vor die Apparate.“[41]
[3] „Sie tragen Kastenaufbauten mit Alkoven – ‚Nasenbären‘ – und sind als Alltagsfahrzeuge weniger gut zu gebrauchen, offerieren dabei aber mehr Raum für bis zu sechs Reiselustige.“[42]
[3] „In Verfolgung dieses Plans fuhr er laut Anklage mit einem vom Mittäter bereitgestellten und präparierten Wohnmobil nach Istanbul, wo es P. übernahm und das Heroin in die Liegefläche des Alkovens einbaute.“[43]
[4] „An Winternachmittagen werden die kleinen Parks heimgesucht von Streunern, Clochards, Arbeitslosen und Alten, von Kranken, Ziellosen, Abgehängten. […] Im Frühling kommen natürlich die Verliebten wieder, heimliche Paare finden ein Zuhause unter den Linden, in den blühenden Alkoven, Touristen fotografieren die Statuen.“[44]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] ein offener, erhöhter Alkoven

Wortbildungen:

[1] Alkovengeheimnis
[1, 3] Alkovenfenster
[3] Alkovenmobil, Alkovenwagen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Alkoven (Bettnische)
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Alkoven
[*] canoo.net „Alkoven
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Alkoven
[1, 4] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – Fremdwörterbuch „Alkoven
[1] The Free Dictionary „Alkoven
[1–3] Duden online „Alkoven
[1, 2] wissen.de – Wörterbuch „Alkoven
[1, 2] Wahrig Fremdwörterlexikon „Alkoven“ auf wissen.de
[1] wissen.de – Lexikon „Alkoven
[1] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Alkoven
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonAlkoven
[1] Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen. Zweyte, vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig 1793–1801 „Álkoven“.
[1] Meyers Großes Konverſations-Lexikon. Ein Nachſchlagewerk des allgemeinen Wiſſens. Sechſte, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Bibliographiſches Inſtitut, Leipzig/Wien 1905–1909, Stichwort „Alkoven“ (Wörterbuchnetz), „Alkoven“ (Zeno.org).
[1] Brockhaus’ Kleines Konversations-Lexikon (5. Auflage 1911) „Alkoven
[1, 4] Hans Schulz, Otto Basler: Deutsches Fremdwörterbuch. 2. völlig neubearbeitete Auflage. 1. Band: a–Präfix – Antike, Walter de Gruyter, Berlin/New York 1995, ISBN 3-11-012622-2, DNB 945685645 (neubearbeitet im Institut für Deutsche Sprache unter der Leitung von Gerhard Strauß), Stichwort »Alkoven«, Seite 371–372.
[1, 2] Renate Wahrig-Burfeind (Herausgeber): Wahrig, Fremdwörterlexikon. 4. Auflage. Bertelsmann Lexikon-Verlag, Gütersloh/München 2001, ISBN 978-3-577-10603-0, Stichwort »Alkoven«, Seite 44.
[1] Andreas Unger, unter Mitwirkung von Andreas Christian Islebe: Von Algebra bis Zucker. Arabische Wörter im Deutschen. Reclam, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-15-010609-9, DNB 979253837, Stichwort »Alkoven«, Seite 34–36.
[1, 2] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Fremdwörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 9. Auflage. Band 5, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04059-9, DNB 98178948X (CD-ROM-Ausgabe), Stichwort »Alkoven«.
[1, 2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort »Alkoven«, Seite 76.
[1, 2] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 25. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04015-5 (CD-ROM-Ausgabe), Stichwort »Alkoven«.
[1–3] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 8., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-411-05508-1, Stichwort »Alkoven«, Seite 124.

Quellen:

  1. Edward William Lane: Arabic-English Lexicon. In Eight Parts. Frederick Ungar Publishing Co., New York 1955–56, Stichwort »قُبَّةٌ‎«, Seite 2478.
  2. Hans Wehr, unter Mitwirkung von Lorenz Kropfitsch: Arabisches Wörterbuch für die Schriftsprache der Gegenwart. Arabisch - Deutsch. 5. Auflage. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1985, ISBN 3-447-01998-0, DNB 850767733, Stichwort »قبة‎«, Seite 994.
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 Wolfgang Pfeifer: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, digitalisierte und aufbereitete Ausgabe basierend auf der 2., im Akademie-Verlag 1993 erschienenen Auflage. Stichwort „Alkoven“.
  4. 4,00 4,01 4,02 4,03 4,04 4,05 4,06 4,07 4,08 4,09 4,10 Raja Tazi: Arabismen im Deutschen. Lexikalische Transferenzen vom Arabischen ins Deutsche. In: Stefan Sonderegger, Oskar Reichmann (Herausgeber): Studia Linguistica Germanica. 47. Band, Walter de Gruyter, Berlin/New York 1998, ISBN 978-3-110-14739-1, DNB 953951359, Stichwort »Alkoven«, Seite 188.
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 5,4 5,5 Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort »Alkoven«, Seite 30.
  6. 6,0 6,1 Andreas Unger, unter Mitwirkung von Andreas Christian Islebe: Von Algebra bis Zucker. Arabische Wörter im Deutschen. Reclam, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-15-010609-9, DNB 979253837, Stichwort »Alkoven«, Seite 34.
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 7,4 Nabil Osman (Herausgeber): Kleines Lexikon deutscher Wörter arabischer Herkunft. 8. Auflage. C.H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-60155-2, DNB 1000847020, Stichwort »Alkoven«, Seite 26.
  8. 8,00 8,01 8,02 8,03 8,04 8,05 8,06 8,07 8,08 8,09 8,10 Andreas Unger, unter Mitwirkung von Andreas Christian Islebe: Von Algebra bis Zucker. Arabische Wörter im Deutschen. Reclam, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-15-010609-9, DNB 979253837, Stichwort »Alkoven«, Seite 35.
  9. A. J. Wensinck, J. P. Mensing et al.: Concordance et indices de la Tradition Musulmane. Tome Ⅴ, E.J. Brill, Leiden 1965, Seite 220–221.
  10. R[einhart]. Dozy: Supplément aux dictionnaires arabes. Tome Second, E.J. Brill, Leyde 1881, Stichwort »قُبَّة‎«, Seite 297 (Zitiert nach Digitalisat der MLU).
  11. 11,0 11,1 11,2 11,3 11,4 11,5 Walther von Wartburg (Herausgeber): Französisches Etymologisches Wörterbuch. Eine Darstellung des galloromanischen Sprachschatzes. 25 Bände, Band ⅩⅨ, 1922–2002, Stichwort »qubba«, Seite 96–97.
  12. V. Minorsky: ḲUBBA. In: Peri J. Bearman, Thierry Bianquis, Clifford Edmund Bosworth, Emeri J. van Donzel, Wolfhart P. Heinrichs et al. (Herausgeber): Encyclopædia of Islam. 1. Auflage. 12 Bände auf CD-ROM, Brill, Leiden 2004, ISBN 978-90-04-14114-8.
  13. Adolf Tobler, Erhard Lommatzsch; édition électronique conçue et réalisée par Peter Blumenthal et Achim Stein: Altfranzösisches Wörterbuch. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-515-08167-4 (CD-ROM-Ausgabe), Stichwort »aucube«.
  14. 14,0 14,1 Lexer: Mittelhochdeutsches Handwörterbuch „ekub
  15. Nach C[elestino]. Schiaparelli: Vocabulista in Arabico pubblicato per la prima volta sopra un codice della Biblioteca Riccardiana di Firenze. Tipografia dei Successori Le Monnier, Firenze 1871, Seite 158 (Zitiert nach Internet Archive).
  16. Nach Federico Corriente: A Dictionary of Andalusi Arabic. Brill, Leiden/New York/Köln 1997 (Handbuch der Orientalistik. Erste Abteilung, der Nahe und Mittlere Osten; Band 29, ISSN 0169-9423), ISBN 978-90-04-09846-6, Stichwort »*{QBB} Ⅰ«, Seite 411.
  17. Joan Corominas, José A. Pascual: Diccionario crítico etimológico castellano e hispánico. 1. Nachdruck der 1. Auflage. Tomo I: A–CA, Editorial Gredos, Madrid 1984, ISBN 84-249-1361-2, Stichwort »ALCOBA«, Seite 135.
  18. Joan Corominas: Breve Diccionario Etimológico de la Lengua Castellana. Tercera edición muy revisada y mejorada. 4.a Reimpresión, Editorial Gredos, Madrid 1987, ISBN 84-249-1331-0 (rústica), ISBN 84-249-1332-9 (guaflex), Stichwort »ALCOBA«, Seite 38.
  19. Alain Rey [Leitung] (Herausgeber): Dictionnaire historique de la langue française. Dictionnaires Le Robert, Paris 2011, ISBN 978-2-321-00013-6, Stichwort »ALCÔVE«, Seite ‹ohne Seitenangabe› (E-Book; zitiert nach Google Books).
  20. Manlio Cortelazzo, Paolo Zolli: Dizionario etimologico della lingua italiana. [Band] A–C, Zanichelli, Bologna 1979, Stichwort »alcova«.
  21. Adolf Feulner; [b]earbeitet und mit einem Beitrag von Dieter Alfter: Kunstgeschichte des Möbels. Propyläen-Verlag, Frankfurt am Main/Berlin/Wien 1980 (Propyläen-Kunstgeschichte ; Sonderband 2), Seite 50, 66 (Erstausgabe 1927).
  22. Andreas Unger, unter Mitwirkung von Andreas Christian Islebe: Von Algebra bis Zucker. Arabische Wörter im Deutschen. Reclam, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-15-010609-9, DNB 979253837, Stichwort »Alkoven«, Seite 35–36.
  23. Hans Schulz, Otto Basler: Deutsches Fremdwörterbuch. 2. völlig neubearbeitete Auflage. 1. Band: a–Präfix – Antike, Walter de Gruyter, Berlin/New York 1995, ISBN 3-11-012622-2, DNB 945685645 (neubearbeitet im Institut für Deutsche Sprache unter der Leitung von Gerhard Strauß), Stichwort »Alkoven«, Seite 371.
    Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – Fremdwörterbuch „Alkoven
  24. Hermann Fischer, Wilhelm Pfleiderer: Schwäbisches Wörterbuch. In 6 Bänden. Laupp, Tübingen 1904–1936, DNB 560474512, Seite 130.
  25. IOHANN HEINRICH VOSS: LUISE. EIN LÆNDLICHES GEDICHT IN DREI IDYLLEN. 1. Auflage. [B]EI FRIEDRICH NICOLOVIUS, KÖNIGSBERG ⅯⅮⅭⅭⅩⅭⅤ [1795].
           „Hat mit Pfeffer und Milch die Fliegen getränkt, auch das Mäuschen Heut in die Falle gelockt, und den Alkov fleiſsig gelüftet.“ (Seite 17, zitiert nach Deutsches Textarchiv)
           „Binde den thauigen Strauſs, und leg’ ihn behend’ in den Alkov; Daſs dein Vater ſich freu’ und wundere, wann er erwachet, Dann nach der Thäterin frag’, und, wie artig du ſeiſt, dir erzähle.“ (Seite 108, zitiert nach Deutsches Textarchiv)
  26. Ludwig Pfister: Merkwuͤrdige Criminalfaͤlle mit beſonderer Ruͤckſicht auf die Unterſuchungsfuͤhrung. [B]ey Joſeph Engelmann, Heidelberg 1814.
           „An dem Kreuzſtocke deſſelben, innerhalb des Alkofs, entdeckte das Amt einen Blutfleck ungefaͤhr von der Groͤße eines Groſchen, und ebenfalls Blutſpuren an einer Wachskerze, welche an jenem Kreutzſtocke hieng. […] Der abgeſtoßene Speiß lag auf dem Fußboden des Alkofs.“ (Seite 116, zitiert nach Google Books)
  27. Johann Wolfgang von Goethe: Italiaͤniſche Reiſe. In: Goethe’s Werke. Vollſtaͤndige Ausgabe letzter Hand. Sieben und zwanzigſter Band, in der J. G. Cotta’ſchen Buchhandlung, Stuttgart und Tuͤbingen 1829, Seite 90 (Zitiert nach Google Books).
  28. Gottfried Keller: Das Sinngedicht. Novellen. 1. Auflage. Verlag von Wilhelm Hertz (Beſſerſche Buchhandlung), Berlin 1882, Seite 146 (Zitiert nach Deutsches Textarchiv).
  29. Theodor Storm: John Riew’. Ein Feſt auf Haderslevhuus. Zwei Novellen. 1. Auflage. Verlag von Gebrüder Paetel, Berlin 1885, Seite 65–66 (Zitiert nach Deutsches Textarchiv).
  30. Theodor Fontane: Effi Brieſt. Roman. 1. Auflage. F. Fontane & Co., Berlin 1896, Seite 196 (Zitiert nach Deutsches Textarchiv).
  31. Thomas Mann: Doktor Faustus. Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn erzählt von einem Freunde. S. Fischer Verlag, [Frankfurt am Main] 1960, Seite 125 (Zitiert nach Google Books; Erstveröffentlichung 1947).
  32. Robert Neumann: Oktoberreise mit einer Geliebten. Ein altmodischer Roman. Desch, München/Wien/Basel 1970, ISBN 3-420-04599-9, Seite 73.
  33. Wegweiser durch das Museum für Deutsche Volkskunde. Museum für Deutsche Volkskunde, Berlin 1977 (Schriften des Museums für Deutsche Volkskunde Berlin ; Band 2), Seite 22 (Zitiert nach Google Books).
  34. Svende Merian: Der Tod des Märchenprinzen. Frauenroman. Buntbuch-Verlag, Hamburg 1980, ISBN 3-88653-027-2, Seite 81.
  35. Mirjam Pressler: Malka Mai. Roman. Beltz & Gelberg, Weinheim/Basel 2001, ISBN 978-3-407-80879-0, Seite 172.
  36. Martin Suter: Lila, Lila. Roman. Diogenes, Zürich 2004, ISBN 978-3-257-06386-8, Seite 280.
  37. Dieter E. Zimmer: Wie man in Deutschland schläft und träumt. In: Die Zeit. Nummer 11, 4. März 2004, ISSN 0044-2070, Seite 40 (DIE ZEIT Archiv-URL, abgerufen am 2. Dezember 2018).
  38. Jonathan Littell: Die Wohlgesinnten. Roman. Berliner Taschenbuch Verlag, Berlin 2009 (Originaltitel: Les bienveillantes, übersetzt von Hainer Kober aus dem Französischen), ISBN 978-3-8333-0628-0, Seite 1168 (französische Originalausgabe erschien 2006).
  39. Jörg-Thomas Titz: Färöer. 1. Auflage. Reise Know-How Verlag Peter Rump, Bielefeld 2017 (InselTrip), ISBN 978-3-8317-2904-3, Seite 52.
  40. Marcel: Vorurteile. In: Die Zeit. Nummer 24, 15. Juni 1962, ISSN 0044-2070, Seite 18 (DIE ZEIT Archiv-URL, abgerufen am 2. Dezember 2018).
  41. Kurd Laßwitz: Auf zwei Planeten. Roman in zwei Büchern. 1. Auflage. 1. Band, Verlag von Emil Felber, Weimar 1897, Seite 119 (Zitiert nach Deutsches Textarchiv).
  42. Harald Farner: Wohnmobil-Baisse. In: Die Zeit. Nummer 42, 14. Oktober 1983, ISSN 0044-2070, Seite 71 (DIE ZEIT Archiv-URL, abgerufen am 2. Dezember 2018).
  43. Erwin Tochtermann: Kronzeuge – Dealer in eigener Sache. In: Süddeutsche Zeitung. Nummer 81, 7. April 1998, ISSN 0174-4917, Seite 36.
  44. Leïla Slimani: Dann schlaf auch du. Roman. 1. Auflage. btb Verlag, München 2018 (Originaltitel: Chanson douce, übersetzt von Amelie Thoma aus dem Französischen), ISBN 978-3-442-71742-2, Seite 108–109 (Genehmigte Taschenbuchausgabe).