Affirmativität

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Affirmativität (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Affirmativität

die Affirmativitäten

Genitiv der Affirmativität

der Affirmativitäten

Dativ der Affirmativität

den Affirmativitäten

Akkusativ die Affirmativität

die Affirmativitäten

Worttrennung:

Af·fir·ma·ti·vi·tät,, Plural: Af·fir·ma·ti·vi·tä·ten

Aussprache:

IPA: [afɪʁmativiˈtɛːt]
Hörbeispiele:
Reime: -ɛːt

Bedeutungen:

[1] Eigenschaft, Bejahung/Zustimmung zu signalisieren

Herkunft:

Ableitung des Substantivs vom Adjektiv affirmativ mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ität

Beispiele:

[1] „Der Mittelpunkt ist der Kreis in seiner Affirmativität angeschaut oder der ideale Kreis, denn er ist wie überhaupt jeder Punkt selbst eine Kreislinie von unendlich kleinem Durchmesser oder mit andern Worten ein Kreis, dessen Peripherie mit dem Centrum zusammenfällt.“[1]
[1] „Ihr kann das sokratische atopisch-epochetische problemeröffnete Wissen gerecht werden, da zu ihm wesentlich ein differentielles Moment gehört, das sich der vorschnellen Überwältigung durch positionelle Affirmativitäten und Definitheiten sperrt.“[2]
[1] „Es ergibt sich so eine Rückkehr zu Hegel, insofern als der Staat von der Gesellschaft oder der Ökonomie her als zur Affirmativität erforderlich aufgezeigt wird, aber auch umgekehrt kein theoretischer (oder kein Vernunft-) Grund besteht, die Affirmativität zu vermeiden.“[3]
[1] „Das Paradoxe am amerikanischen Vitalismus in Literatur, Kunst, Musik und Film aber ist, daß er keineswegs auf falsches, verzerrtes Bewußtsein von fatalen gesellschaftlichen Prozessen wie dem genannten hinausläuft, sondern sich bei aller Affirmativität im großen dennoch en detail selbst wie Kritik verhält: […]“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1]

Quellen:

  1. Heinrich Rohlfs: Umrisse zur Kritik der neueren deutschen Medicin. I. Die naturphilosophische Schule., Joh. Georg Weiß, München 1851, Seite 14 (Zitiert nach Google Books).
  2. Roland Mugerauer: Wider das Vergessen des sokratischen Nichtwissens. Band 1, Tectum, 2007, Seite 108 (Zitiert nach Google Books).
  3. Klaus Hartmann: Die Marxsche Theorie. Walter de Gruyter, Berlin 1970, Seite 576 (Zitiert nach Google Books).
  4. Dietmar Dath: Das Abendlied vom Rost. In: FAZ.NET. 12. April 2002, ISSN 0174-4909 (URL, abgerufen am 4. April 2020).