Acehnesisch

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Acehnesisch (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular 1 Singular 2 Plural
Nominativ (das) Acehnesisch das Acehnesische
Genitiv (des) Acehnesisch
(des) Acehnesischs
des Acehnesischen
Dativ (dem) Acehnesisch dem Acehnesischen
Akkusativ (das) Acehnesisch das Acehnesische

Anmerkung:

Die Form „das Acehnesische“ wird nur mit bestimmtem Artikel verwendet. Die Form „Acehnesisch“ wird sowohl mit als auch ohne bestimmten Artikel verwendet.

Nebenformen:

Acehisch, Atchinesisch, selten: Aceh

Worttrennung:

Aceh·ne·sisch, Singular 2: das Aceh·ne·si·sche, kein Plural

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele:
Reime: -eːzɪʃ

Bedeutungen:

[1] Sprache, die vom Volk der Achinesen in der indonesischen Provinz Aceh gesprochen wird

Abkürzungen:

[1] ISO 639-3: ace

Oberbegriffe:

[1] malayo-polynesische Sprache

Beispiele:

[1] „Und nun spricht diese sechsundfünfzigjährige Greisin aus einem sumatrischen Bergdorf, die anders als die übrigen Flüchtlinge nicht einmal Indonesisch, sondern nur Acehnesisch spricht, die sich in der Stadt, unter all den jungen Frauen aus fremden Dörfern verlassen fühlen muß wie jemals ein Mensch[.]“[1]
[1] „1906 kam er nach Leiden zurück und lehrte dort an der Universität Arabisch und später auch Acehnesisch – die Sprache von Aceh, einer Region in Nord-Sumatra.“[2]
[1] „Etwa drei Millionen Menschen sprechen Acehnesisch, eine Sprache, die eng mit dem Malaiischen verwandt ist.“[3]
[1] „In Van Valin/LaPolla (1997: 275) wird das Acehnesische als Beispiel für eine Sprache ohne syntaktische Relationen angeführt.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „achinesische Sprache

Quellen:

  1. „Schöner neuer Orient: Berichte von Städten und Kriegen“, Seite 156, Navid Kermani, C.H.Beck, 2003 ISBN 3406502083
  2. „Jahrbuch für Universitätsgeschichte“, Band 7, Seite 59, Rüdiger Vom Bruch, F. Steiner, 2004
  3. „Ethnische Konflikte in Indonesien und die Integrationspolitik Suhartos“, Seite 85, Manuel Schmitz, IFA, 2003 ISBN 3889102859
  4. „Semantische Rollen“, Seite 185, Rolf Kailuweit, Martin Hummel, Gunter Narr Verlag, 2004 ISBN 3823360329