Ablassbrief

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Ablassbrief (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Ablassbrief

die Ablassbriefe

Genitiv des Ablassbriefes
des Ablassbriefs

der Ablassbriefe

Dativ dem Ablassbrief
dem Ablassbriefe

den Ablassbriefen

Akkusativ den Ablassbrief

die Ablassbriefe

Nicht mehr gültige Schreibweisen:
Ablaßbrief

Worttrennung:
Ab·lass·brief, Plural: Ab·lass·brie·fe

Aussprache:
IPA: [ˈaplasˌbʁiːf]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Ablassbrief (Info)

Bedeutungen:
[1] katholische Kirche: Urkunde über den Kauf eines Erlasses von Sündenstrafen, Bescheinigung für den Kauf, die Erteilung eines Ablasses

Herkunft:
Kompositum aus den Substantiven Ablass und Brief

Synonyme:
[1] Indulgenzbrief

Beispiele:
[1] „Der Titel der Schau deutet bereits an: ‚Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt‘, war der Werbeslogan, mit dem der Dominikanermönch und Luther-Widersacher Tetzel vor 500 Jahren die Ablassbriefe der katholischen Kirche vermarktete.“[1]
[1] „Welche bahnbrechenden Möglichkeiten das neue Medium eröffnete, stellten der 30zeilige (GW 6555) und 31zeilige Ablassbrief (GW 6556) aus der Mainzer Werkstatt von Johann Gutenberg eindrucksvoll unter Beweis.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Ablassbrief
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Ablassbrief
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Ablaßbrief
[1] canoonet.eu „Ablassbrief
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonAblassbrief

Quellen:

  1. Wortschatz-Lexikon Uni Leipzig, Quelle: fr-aktuell.de vom 23.11.2005
  2. Dem Vergessen entrissen!. Spätmittelalterliche Bücherschätze aus Duderstädter Sammlungen. Von Butterbriefen, Aderlass und Seelenheil. Herausgegeben im Auftrag der Propstei St. Cyriakus Duderstadt, der Stadt Duderstadt und des Heimatvereins Goldene Mark e.V. von Sandra Kästner, Frank-Joachim Stewing, Monika Suchan und Monika Tontsch; Auswahl und Texte Frank-Joachim Stewing. Mecke, Duderstadt 2018, ISBN 978-3-86944-184-9, Seite 32.