Abbüßung

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Abbüßung (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Abbüßung die Abbüßungen
Genitiv der Abbüßung der Abbüßungen
Dativ der Abbüßung den Abbüßungen
Akkusativ die Abbüßung die Abbüßungen

Alternative Schreibweisen:

Schweiz und Liechtenstein: Abbüssung

Worttrennung:

Ab·bü·ßung, Plural: Ab·bü·ßun·gen

Aussprache:

IPA: [ˈapˌbyːsʊŋ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Abbüßung (Info)

Bedeutungen:

[1] das Hintersichbringen/Ableisten (einer Buße, oft einer Strafe); die Art und Weise einer Wiedergutmachung

Herkunft:

vom Verb abbüßen

Sinnverwandte Wörter:

[1] Abbüßen, Ableisten, Ableistung, Sühnen, Sühnung
[2] Buße, Sühne, Wiedergutmachung

Beispiele:

[1] „Straftätern eine Abbüßung zu ermöglichen, hieße beispielsweise, Inhaftierten zu gegebener Zeit die Chance zu eröffnen, über eine bestrafende Haft hinaus sozial wichtige Tätigkeiten zu vollziehen, die mit großer Mühe verbunden sind.“[1]
[1] „Der Sträfling Georg Heinrich Dopfeb aus Zimmern, hiesigen Kreises, ist am 23. Mai 1825 zur Abbüßung einer vierjährigen Zuchthausstrafe in die Straf-Anstalt zu Lichtenburg eingeliefert worden.“ (1830)[2]
[1] „Zur Abbüßung dieser parlamentarischen und verfassungswidrigen Sünde müssen wir Sie hier mit unseren innigsten Angelegenheiten drangsalieren.“ (1914)[3]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] nach Abbüßung der Strafe (Lautsprecherbild Audio (Info))

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Abbüßung
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Abbüßung
[1] The Free Dictionary „Abbüßung
[1] Duden online „Abbüßung

Quellen: