ābandēn
Erscheinungsbild
ābandēn (Althochdeutsch)
[Bearbeiten]Anmerkung zum Dialekt:
- Die Form ābandēn findet sich überwiegend in den rhein-, südrhein- und ostfränkischen Dialekten des Althochdeutschen. Im Alemannischen, Bairischen und Langobardischen wird daneben die Form āpandēn verwendet. Im Mittelfränkischen findet sich nur die Form āvandēn.
Nebenformen:
Worttrennung:
- āban·dēn, Präteritum: āban·dē·ta
Aussprache:
- IPA: [ˈɑːbɑndeːn] (rhein-, südrhein-, ostfränkisch); [ˈɑːb̥ɑndeːn] (alemannisch, bairisch, langobardisch)
Bedeutungen:
- [1] unpersönlich: Abend werden
Herkunft:
- Ableitung vom Substantiv āband (Abend) mittels Suffigierung -ēn zur Bildung von denominativen, statischen oder faktitiven Verben
Beispiele:
- [1]
Erbwörter:
Übersetzungen
[Bearbeiten]- [1] Elisabeth Karg-Gasterstädt und Theodor Frings (Herausgeber): Althochdeutsches Wörterbuch. Auf Grund der von Elias v. Steinmeyer hinterlassenen Sammlungen im Auftrag der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Leipzig 1952-2015ff. (âbandên)
- [1] Albert Larry Lloyd, Otto Springer, Rosemarie Lühr (Herausgeber): Etymologisches Wörterbuch des Althochdeutschen. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1988ff. (ābandēn)
- [1] Dr. Gerhard Köbler: wikiling „ābandēn“