äffisch

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äffisch (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
äffisch äffischer am äffischsten
Alle weiteren Formen: Flexion:äffisch

Worttrennung:

äf·fisch, Komparativ: äf·fi·scher, Superlativ: am äf·fischs·ten

Aussprache:

IPA: [ˈɛfɪʃ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild äffisch (Info)
Reime: -ɛfɪʃ

Bedeutungen:

[1] wie ein Affe
[2] (vor allem in der Evolutionsbiologie) auf den Affen bezogen

Synonyme:

[1, 2] affenartig

Beispiele:

[1] Äffischer kann man sich ja kaum noch benehmen!
[1] Dies sah aber bei dem feierlichen Ernst, den er annahm, so possierlich aus, zumal da er äffische Possenkleider an hatte, daß Männer und Frauen laut lachen mußten, so ernsthaft auch die Freude des Tages war.[1]
[1, 2] Während diese auf "menschliche" Musik so gut wie nicht reagierten, führten die äffischen Kompositionen Teils zu den erwarteten Ergebnissen: Musik aus Angstlauten machte die Lisztaffen ängstlich und vice versa.[2]
[2] Die Affennatur raste, sich überkugelnd, aus mir hinaus und weg, so daß mein erster Lehrer selbst davon fast äffisch wurde, bald den Unterricht aufgeben und in eine Heilanstalt gebracht werden mußte.[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „äffisch
[1, 2] Goethe-Wörterbuch „äffisch
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „äffisch
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portaläffisch

Quellen:

  1. Ernst Moritz Arndt: Mährchen und Jugenderinnerungen. Erster Theil. Berlin 1818. Seite 136. Wikisource-Quellentext „Seite 136
  2. Tageszeitung "Der Standard" vom 2. September 2009, Artikel "Affen reagieren auf Musik, wenn sie äffisch ist". derstandard.at
  3. Franz Kafka: Zwei Tiergeschichten. In: Der Jude. Eine Monatsschrift, R. Löwit Verlag, Berlin/Wien 1917. Seite 564. Wikisource-Quellentext „Seite 564