zwischen

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zwischen (Deutsch) [Bearbeiten]

Präposition [Bearbeiten]

[1] Paprika zwischen Rechtecken

Worttrennung:

zwi·schen

Aussprache:

IPA: [ˈʦvɪʃn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild zwischen (Info), Lautsprecherbild (österreichisch) zwischen (Info)
Reime: -ɪʃn̩

Bedeutungen:

[1] die genannten Gegenstände oder Personen zu beiden oder mehreren Seiten habend:
[1a] mit Dativ, örtlich: Beschreibung eines Ortes, Bestandteil einer Antwort auf die Frage mit „wo
[1b] mit Akkusativ, örtlich: Beschreibung einer Richtung, Bestandteil einer Antwort auf die Frage mit „wohin
[2] mit Dativ: Teil der genannten Gruppe oder Menge seiend

Abkürzungen:

zw.

Herkunft:

mittelhochdeutsch „zwischen“, dem mittelhochdeutsch „zwisc, zwisch“ „zweifach, je zwei“ zugrunde liegt; althochdeutsch „zwiski“, germanisch „*twiska-“, indogermanisch „*dŭis“ „zweimal“. Der Wortstamm ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.[1]

Synonyme:

[1a] innerhalb
[1] interim
[1a, 2] inmitten von, inmitten mit Genitiv
[2] mitten in/unter, unter

Gegenwörter:

[1] nach, vor, unter, über
[1, 2] außerhalb, gegenüber

Beispiele:

[1a] Zwischen den Halbzeiten eines Fußballspiels liegt eine Pause von fünfzehn Minuten.
[1a] Das Meer zwischen Mittelamerika und Afrika ist der Atlantik.
[1a] Das Bad liegt zwischen der Küche und dem Wohnzimmer.
[1b] Sie steckte den Brief zwischen die Seiten ihres Lieblingsbuches.
[1b] Die Pause wurde zwischen den dritten und den vierten Akt gelegt.
[2] Zwischen all den vielen Leuten fallen wir gar nicht auf.

Redewendungen:

zwischen Baum und Borke stehen
zwischen den Jahren
zwischen den Zeilen lesen
zwischen den Zeilen stehen
zwischen Skylla und Charybdis sein

Wortbildungen:

dazwischen, inzwischen, wozwischen
zwischendurch
Zwischenbilanz, Zwischenfall, Zwischengas, Zwischenlösung, Zwischenspiel, Zwischenstand, Zwischenzeit

Übersetzungen [Bearbeiten]

Dialektausdrücke:

  • Berlinerisch: [1] ßwüschen; [2] mang
  • Hamburgisch: [1, 2] zwüschen; [2] (Missingsch) mang
    • Münsterländisch: [1] tüsken
    • Nordniedersächsisch: [1] twüschen; [2] mang

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „zwischen
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „zwischen
[1] canoo.net „zwischen
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonzwischen

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „zwischen“.


Ähnliche Wörter:

wischen, Zwetschgen, zwitschern