zwingen
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zwingen (Deutsch) [Bearbeiten]
Verb [Bearbeiten]
| Person | Wortform | |
|---|---|---|
| Präsens | ich | zwinge |
| du | zwingst | |
| er, sie, es | zwingt | |
| Präteritum | ich | zwang |
| Partizip II | gezwungen | |
| Konjunktiv II | ich | zwänge |
| Imperativ | Singular | zwing(e) |
| Plural | zwingt | |
| Hilfsverb | haben | |
| Alle weiteren Formen: zwingen (Konjugation) | ||
Worttrennung:
- zwin·gen, Präteritum: zwang, Partizip II: ge·zwun·gen
Aussprache:
- IPA: [ˈʦvɪŋən], Präteritum: [ʦvaŋ], Partizip II: [ɡəˈʦvʊŋən]
- Hörbeispiele: —
- Reime: -ɪŋən
Bedeutungen:
- [1] mit Gewalt zu etwas bringen
- [2] süddeutsch, umgangssprachlich: etwas meistern, über etwas Herr werden
Herkunft:
- mittelhochdeutsch: dwingen, twingen, quingen; zwingen < althochdeutsch: thwingan, dwingan, twingen < germanisch: *þweng-a-. Weitere Etymologie unklar. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.[1]
Synonyme:
Beispiele:
- [1] Die Wachen zwangen die Erschöpften, weiterzugehen.
- [2] Den zwinge ich ja mit dem kleinen Finger!
- [2] Das Schnitzel ist zu groß, ich zwinge es einfach nicht.
Redewendungen:
Charakteristische Wortkombinationen:
- [1] zu etwas zwingen
Wortbildungen:
Übersetzungen [Bearbeiten]
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1, 2] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „zwingen“
- [1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „zwingen“
- [1] canoo.net „zwingen“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „zwingen“
- [1, 2] Hermann Fischer, Wilhelm Pfleiderer: Schwäbisches Wörterbuch. In 6 Bänden. Laupp, Tübingen 1904–1936, DNB 560474512: zwingen, Band 6, Seite 1460
Quellen:
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „zwingen“, Seite 1022.
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