wisan

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[Bearbeiten] wisan (Gotisch)

[Bearbeiten] Verb

Zeitform Person Wortform
Präsens ik im
þu is
is, si, ita ist
Präteritum ik was
eis, ijos, ija wesun
Partizip Perfekt
Alle weiteren Formen: wisan (Konjugation)

Worttrennung:

wi·san

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] sein, da sein, existieren

Beispiele:

[1] „sijaiþ nu jus fullatojai, swaswe atta izwar sa in himinam fullatojis ist.[1]
[1] „unte gredags was jan-ni gebuþ mis matjan; afþaursiþs was jan-ni dragkideduþ mik;“[2]
[1] „in þaimei was Marja so Magdalene, jah Marja so Iakobis jah Iosezis aiþei, jah aiþei suniwe Zaibaidaiaus.“[3]
[1] „ik im sa hlaifs libainais.“[4]
[1] „nih wesi sa fram guda, ni mahtedi taujan ni waiht.“[5]

Abgeleitete Begriffe:

[1] atwisan, faurawisan, frawisan, miþwisan, ufarwisan

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wilhelm Streitberg: Gotisch-Griechisch-Deutsches Wörterbuch, Heidelberg 1910, „wisan“, „1. wisan“, Seite 175–176.

Quellen:

  1. Wilhelm Streitberg (Hrsg.): Die gotische Bibel. Der gotische Text und seine griechische Vorlage mit Einleitung, Lesarten und Quellennachweisen sowie den kleinern Denkmälern als Anhang. Zweite verbesserte Auflage. Erster Teil, Heidelberg 1919 (Archive.org), Matthäus 5,48, Seite 5.
  2. Wilhelm Streitberg (Hrsg.): Die gotische Bibel. Der gotische Text und seine griechische Vorlage mit Einleitung, Lesarten und Quellennachweisen sowie den kleinern Denkmälern als Anhang. Zweite verbesserte Auflage. Erster Teil, Heidelberg 1919 (Archive.org), Matthäus 25,42, Seite 23.
  3. Wilhelm Streitberg (Hrsg.): Die gotische Bibel. Der gotische Text und seine griechische Vorlage mit Einleitung, Lesarten und Quellennachweisen sowie den kleinern Denkmälern als Anhang. Zweite verbesserte Auflage. Erster Teil, Heidelberg 1919 (Archive.org), Matthäus 27,56, Seite 29.
  4. Wilhelm Streitberg (Hrsg.): Die gotische Bibel. Der gotische Text und seine griechische Vorlage mit Einleitung, Lesarten und Quellennachweisen sowie den kleinern Denkmälern als Anhang. Zweite verbesserte Auflage. Erster Teil, Heidelberg 1919 (Archive.org), Johannes 6,48, Seite 35.
  5. Wilhelm Streitberg (Hrsg.): Die gotische Bibel. Der gotische Text und seine griechische Vorlage mit Einleitung, Lesarten und Quellennachweisen sowie den kleinern Denkmälern als Anhang. Zweite verbesserte Auflage. Erster Teil, Heidelberg 1919 (Archive.org), Johannes 9,33, Seite 51.


[Bearbeiten] Verb

Zeitform Person Wortform
Präsens ik wisa
þu wisis
is, si, ita wisiþ
Präteritum ik was
eis, ijos, ija wesun
Partizip Perfekt
Alle weiteren Formen: wisan (Konjugation)

Worttrennung:

wi·san

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] sich freuen, schwelgen

Beispiele:

[1] „jah bringandans stiur þana alidan ufsneiþiþ, jah matjandans wisam waila;“[1]
[1] „unte sa sunus meins dauþs was jah gaqiunoda, jah fralusans was jah bigitans warþ; jah dugunnun wisan.[2]
[1] „waila wisan jah faginon skuld was, unte broþar þeins dauþs was jah gaqiunoda, jah fralusans jah bigitans warþ.“[3]
[1] „aþþan manne sums was gabigs jah gawasids was paurpaurai jah bwssaun jah waila wisands daga hvammeh bairhtaba.“[4]

Abgeleitete Begriffe:

[1] biwisan

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wilhelm Streitberg: Gotisch-Griechisch-Deutsches Wörterbuch, Heidelberg 1910, „wisan“, „2. wisan“, Seite 176.

Quellen:

  1. Wilhelm Streitberg (Hrsg.): Die gotische Bibel. Der gotische Text und seine griechische Vorlage mit Einleitung, Lesarten und Quellennachweisen sowie den kleinern Denkmälern als Anhang. Zweite verbesserte Auflage. Erster Teil, Heidelberg 1919 (Archive.org), Lukas 15,23, Seite 143.
  2. Wilhelm Streitberg (Hrsg.): Die gotische Bibel. Der gotische Text und seine griechische Vorlage mit Einleitung, Lesarten und Quellennachweisen sowie den kleinern Denkmälern als Anhang. Zweite verbesserte Auflage. Erster Teil, Heidelberg 1919 (Archive.org), Lukas 15,24, Seite 143.
  3. Wilhelm Streitberg (Hrsg.): Die gotische Bibel. Der gotische Text und seine griechische Vorlage mit Einleitung, Lesarten und Quellennachweisen sowie den kleinern Denkmälern als Anhang. Zweite verbesserte Auflage. Erster Teil, Heidelberg 1919 (Archive.org), Lukas 15,32, Seite 145.
  4. Wilhelm Streitberg (Hrsg.): Die gotische Bibel. Der gotische Text und seine griechische Vorlage mit Einleitung, Lesarten und Quellennachweisen sowie den kleinern Denkmälern als Anhang. Zweite verbesserte Auflage. Erster Teil, Heidelberg 1919 (Archive.org), Lukas 16,19, Seite 147.


[Bearbeiten] Verb

Zeitform Person Wortform
Präsens ik wisa
þu wisis
is, si, ita wisiþ
Präteritum ik was
eis, ijos, ija wesun
Partizip Perfekt
Alle weiteren Formen: wisan (Konjugation)

Worttrennung:

wi·san

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] sich längere Zeit an einem Ort befinden: weilen, bleiben

Beispiele:

[1] „waurkjaiþ ni þana mat þana fralusanan, ak mat þana wisandan du libainai aiweinon, þanei sunus mans gibiþ izwis; þanuh auk atta gasiglida guþ.“[1]
[1] „saei matjiþ mein leik jah driggkiþ mein bloþ, in mis wisiþ jah ik in imma.“[2]
[1] „sah þan skalks ni wisiþ in garda du aiwa, sunus wisiþ du aiwa.“[3]
[1] „inuh þan þamma garda wisaiþ matjandans jah driggkandans þo at im; wairþs auk ist waurstwja mizdons seinaizos. ni faraiþ us garda in gard.“[4]
[1] „jah biþe qam ana þamma stada, insaihvands iup Iesus gasahv ina jah qaþ du imma: Zakkaiu, sniumjands dalaþ atsteig: himma daga auk in garda þeinamma skal ik wisan.[5]

Abgeleitete Begriffe:

[1] gawisan, þairhwisan

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wilhelm Streitberg: Gotisch-Griechisch-Deutsches Wörterbuch, Heidelberg 1910, „wisan“, „3. wisan“, Seite 176.

Quellen:

  1. Wilhelm Streitberg (Hrsg.): Die gotische Bibel. Der gotische Text und seine griechische Vorlage mit Einleitung, Lesarten und Quellennachweisen sowie den kleinern Denkmälern als Anhang. Zweite verbesserte Auflage. Erster Teil, Heidelberg 1919 (Archive.org), Johannes 6,27, Seite 33.
  2. Wilhelm Streitberg (Hrsg.): Die gotische Bibel. Der gotische Text und seine griechische Vorlage mit Einleitung, Lesarten und Quellennachweisen sowie den kleinern Denkmälern als Anhang. Zweite verbesserte Auflage. Erster Teil, Heidelberg 1919 (Archive.org), Johannes 6,56, Seite 37.
  3. Wilhelm Streitberg (Hrsg.): Die gotische Bibel. Der gotische Text und seine griechische Vorlage mit Einleitung, Lesarten und Quellennachweisen sowie den kleinern Denkmälern als Anhang. Zweite verbesserte Auflage. Erster Teil, Heidelberg 1919 (Archive.org), Johannes 8,35, Seite 41.
  4. Wilhelm Streitberg (Hrsg.): Die gotische Bibel. Der gotische Text und seine griechische Vorlage mit Einleitung, Lesarten und Quellennachweisen sowie den kleinern Denkmälern als Anhang. Zweite verbesserte Auflage. Erster Teil, Heidelberg 1919 (Archive.org), Lukas 10,7, Seite 135.
  5. Wilhelm Streitberg (Hrsg.): Die gotische Bibel. Der gotische Text und seine griechische Vorlage mit Einleitung, Lesarten und Quellennachweisen sowie den kleinern Denkmälern als Anhang. Zweite verbesserte Auflage. Erster Teil, Heidelberg 1919 (Archive.org), Lukas 19,5, Seite 155.

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