wirsch
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[Bearbeiten] wirsch (Deutsch)
[Bearbeiten] Adjektiv
| Positiv | Komparativ | Superlativ |
|---|---|---|
| wirsch | wirscher | am wirschesten am wirschsten |
| Alle weiteren Formen: wirsch (Deklination) | ||
Worttrennung:
- wirsch, Komparativ: wir·scher, Superlativ: am wir·sches·ten, am wirschs·ten
Aussprache:
- IPA: [vɪʁʃ], Komparativ: [ˈvɪʁʃɐ], Superlativ: [ˈvɪʁʃəstn̩], [ˈvɪʁʃstn̩]
- Hörbeispiele:
Bedeutungen:
- [1] Gemütszustand: ärgerlich, aufgeregt
Herkunft:
- älter wirrisch, seit dem 17. Jahrhundert belegt, gehört etymologisch zu wirr und wird nur im Nachhinein mit unwirsch in Verbindung gebracht.[1]
Synonyme:
Gegenwörter:
Beispiele:
- [1] Die Situation wurde immer wirscher. Welch eine wirsche Angelegenheit!
- [1] Wirsch herrscht er einen Journalisten an, der ebenfalls Gast ist: »Muss ich mit Ihnen etwa am Tisch sitzen? Nein, muss ich nicht, gehen Sie!«[2]
- [1] „An der Ecke aber...kamen ihnen entgegen Güssy und Traute, sehr frisch, sehr wirsch und vertraut, mit roten Backen, in roten und braunen Strickjacketts.“[3]
Abgeleitete Begriffe:
[Bearbeiten] Übersetzungen
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „wirsch“
- [*] canoo.net „wirsch“
- [1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Stichwort „wirsch“.
Quellen:
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 25., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2011, ISBN 978-3-11-022364-4, DNB 1012311937, Seite 991, Stichwort „wirsch“.
- ↑ Wenn der Kanzler beim Wein erzählt. Abschied. In: Zeit Online. Nummer 47/2005, 17. November 2005, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 24. April 2012).
- ↑ Hugo Ball: Flametti oder vom Dandysmus der Armen. Aufbau, Berlin/Weimar 1989, ISBN 3-351-01401-5, Seite 178 (Erstveröffentlichung 1918).
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