weibisch

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weibisch (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
weibisch weibischer am weibischsten
Alle weiteren Formen: weibisch (Deklination)

Worttrennung:

wei·bisch, Komparativ: wei·bi·scher, Superlativ: wei·bischs·ten

Aussprache:

IPA: [ˈvaɪ̯bɪʃ], Komparativ: [ˈvaɪ̯bɪʃɐ], Superlativ: [ˈvaɪ̯bɪʃstən], [ˈvaɪ̯bɪʃstn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild weiblich (Info), Komparativ:
Reime: -aɪ̯bɪʃ

Bedeutungen:

[1] meist in Bezug auf Männer: mit weiblichen Eigenschaften ausgestattet, die für einen Mann als unangemessen betrachtet werden
[2] mit Bezug auf Frauen: unangemessen, übertrieben weiblich veranlagt

Herkunft:

Ableitung des Adjektivs zu Weib mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -isch. Das Wort ist seit dem Spätmittelhochdeutschen „wībisch“ („weiblich“ mit abwertender Bedeutung) nachweisbar.[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] unmännlich, verweiblicht

Gegenwörter:

[1] männlich

Beispiele:

[2] „Jedes Betonen der Weiblichkeit war für Mama daher ein abscheuliches Vergehen, jede noch so kleine Geste, die als weibliches Verhalten hätte durchgehen können, tadelte sie als weibisch und prophezeite ‚eine freudlose Zukunft unter der Knute eines Mannes‘.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „weibisch
[1] canoo.net „weibisch
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonweibisch

Quellen:

  1. Duden. Deutsches Universalwörterbuch. 6., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, Seite 2. ISBN 3-411-05506-5
  2. Lale Akgün: Tante Semra im Leberkäseland. Geschichten aus meiner türkisch-deutschen Familie. Krüger Verlag, Frankfurt 2008, Seite 25. ISBN 978-3-8105-0119-6