verschlafen
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[Bearbeiten] verschlafen (Deutsch)
[Bearbeiten] Verb, unregelmäßig
| Person | Wortform | |
|---|---|---|
| Präsens | ich | verschlafe |
| du | verschläfst | |
| er, sie, es | verschläft | |
| Präteritum | ich | verschlief |
| Partizip II | verschlafen | |
| Konjunktiv II | ich | verschliefe |
| Imperativ | Singular | verschlafe! |
| Plural | verschlaft! | |
| Hilfsverb | haben | |
| Alle weiteren Formen: verschlafen (Konjugation) | ||
Worttrennung:
- ver·schla·fen, Präteritum: ver·schlief, Partizip II: ver·schla·fen
Aussprache:
- IPA: [fɛɐ̯ˈʃlaːfn̩], Präteritum: [fɛɐ̯ˈʃliːf], Partizip II: [fɛɐ̯ˈʃlaːfn̩]
- Hörbeispiele:
verschlafen (österreichisch) (Info), Präteritum:
verschlief (österreichisch) (Info), Partizip II:
verschlafen (österreichisch) (Info)
Bedeutungen:
- [1] intransitiv: ungeplant lange schlafen
- [2] transitiv: versäumen, verdrängen
Herkunft:
Beispiele:
- [1] Er hat den ganzen Tag verschlafen.
- [2] Wer den halben Tag verschläft, hat das halbe Leben gewonnen.[1]
[Bearbeiten] Übersetzungen
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „verschlafen“
- [1] canoo.net „verschlafen“
- [1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „verschlafen“
- [1, 2] The Free Dictionary „verschlafen“
[Bearbeiten] Adjektiv
| Positiv | Komparativ | Superlativ |
|---|---|---|
| verschlafen | verschlafener | am verschlafensten |
| Alle weiteren Formen: verschlafen (Deklination) | ||
Worttrennung:
- ver·schla·fen, Komparativ: ver·schla·fe·ner, Superlativ: am ver·schla·fens·ten
Aussprache:
- IPA: [fɛɐ̯ˈʃlaːfn̩], Komparativ: [fɛɐ̯ˈʃlaːfənɐ], Superlativ: [fɛɐ̯ˈʃlaːfn̩stn̩]
- Hörbeispiele:
verschlafen (österreichisch) (Info), Komparativ:
verschlafener (österreichisch) (Info), Superlativ:
am verschlafensten (österreichisch) (Info)
Bedeutungen:
Gegenwörter:
- [1] hellwach
Synonyme:
- [1] schläfrig
Beispiele:
- [1] Verschlafen tappt Jakob ins Bad.[2]
- [1] Nachts reißt plötzlich jemand die Tür auf, und die Stimme des Postens ertönt: »Herr Leutnant, die Franzosen sind da.« Ich war zu verschlafen, um überhaupt Antwort geben zu können. Loen ging es so ähnlich, und er stellte nur die geistreiche Frage: »Wieviel sind es denn?«[3]
[Bearbeiten] Übersetzungen
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „verschlafen“
- [1] canoo.net „verschlafen“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „verschlafen“
- [1] The Free Dictionary „verschlafen“
Quellen:
- ↑ Gutenberg: Karl Kraus: Verbrecher gesucht
- ↑ Sandra Grimm: Jakob und die nasse Hose, Carlsen Verlag 2009. ISBN 978-3-551-16751-4
- ↑ Gutenberg: Manfred von Richthofen Der rote Kampfflieger