verschallen
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verschallen (Deutsch) [Bearbeiten]
Verb, intransitiv [Bearbeiten]
| Person | Wortform | |
|---|---|---|
| Präsens | ich | verschalle |
| du | verschallst | |
| er, sie, es | verschallt | |
| Präteritum | ich | verscholl/verschallte |
| Partizip II | verschollen/verschallt | |
| Konjunktiv II | ich | verscholle/verschallte |
| Imperativ | Singular | verschalle! |
| Plural | verschallt! | |
| Hilfsverb | sein | |
| Alle weiteren Formen: verschallen (Konjugation) | ||
Anmerkung:
- Nur Canoo führt die 1. und 2. Person an; Belege stehen bisher alle in der 3. Person.
Worttrennung:
- ver·schal·len, Präteritum: ver·scholl/ver·schall·te, Partizip II: ver·schol·len/ver·schallt
Aussprache:
- IPA: [fɛɐ̯ˈʃalən], Präteritum: [fɛɐ̯ˈʃɔl], [fɛɐ̯ˈʃaltə], Partizip II: [fɛɐ̯ˈʃɔlən], [fɛɐ̯ˈʃalt]
- Hörbeispiele: —, Präteritum: —, Partizip II: —
Bedeutungen:
- [1] ungebräuchlich für: „aufhören zu schallen“. (Allgemein gebräuchlich und auch im juristischen Kontext akzeptiert ist aber das 2. Partizip von verschallen: verschollen)
- [2] etwas mit Brettern verkleiden, eine Verschallung errichten
Herkunft:
- Denominative Kollektivbildung von mhd. schall, ahd. scal: „Schall“
Synonyme:
- [1] verhallen, verklingen
- [2] verkleiden
Gegenwörter:
Beispiele:
- [1] „Doch durch die Verehrung von Saddam Hussein... können die Bemühungen um eine politische Front nicht anders als unglaubwürdig bleiben und ungehört verschallen“. (Zitat a. d. Internet)
- [2] „Oder hat man etwa auch die Zwischenräume verschallt?“[1]
- [2] „Ein Schallbrett ist eigentlich das Aeusserste (die Schale) vom Säg- oder Schneidholzblocke, meistens zum Verschallen, Bedecken gebraucht.“[2]
Übersetzungen [Bearbeiten]
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „verschallen“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „verschallen“
- [1] canoo.net „verschallen“
Quellen:
- ↑ Geschichtsforum.de Zugriff 12.12.11.
- ↑ Johann Evangelist Kaindl: Die deutsche Sprache aus ihren Wurzen. J. E. v. Seidel Kunst- und Buchhandlung, Sulzbach 1823, Seite 485. Zugriff 12.12.11.
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