tünen

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[Bearbeiten] tünen (Plattdeutsch)

[Bearbeiten] Verb

Tempus Person Wortform
Präsens ik {{{Präsens_ik}}}
du tüünst
he, se, dat/et tüünt
wi, ji, se {{{Präsens_wi, ji, se}}}
Imperfekt ik {{{Imperfekt_ik}}}
du {{{Imperfekt_du}}}
he, se, dat {{{Imperfekt_he, se, dat}}}
wi, ji, se {{{Imperfekt_wi, ji, se}}}
Partizip I   {{{Partizip I}}}
Partizip II   tüünt
Konjunktiv II ik {{{Konjunktiv II_ik}}}
Imperativ (du) tüün!
(ji) tüünt!
Hilfsverb   {{{Hilfsverb}}}
Alle weiteren Formen: Plattdeutsche Konjugation


Silbentrennung:

tü·nen

Aussprache:

Nordniedersächsisch, Mecklenburgisch: IPA: [ˈtyn̩ː]
Ost- und Westfälisch: IPA: [ˈtyːnən]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] unwahre Dinge erzählen: flunkern, spinnen hart: lügen

Synonyme:

[1] hart: legen, lögen

Gegenwörter:

[1] de Wahrheit seggen

Beispiele:

[1] „Aver Hannes hett seggt ...“ „Ach wat, de hett maal wedder tüünt!
„Aber Hannes hat gesagt ...“ – „Ach was, der hat mal wieder gesponnen!

Abgeleitete Begriffe:

Tüünbüdel, Tüünkraam

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „tünen
[1] Johannes Sass: Kleines Plattdeutsches Wörterbuch. 16. Auflage. Wachholtz Verlag, Neumünster 1992, ISBN 3529049522, Seite 87

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Tuun
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