tünchen
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| Siehe auch: Tünchen |
tünchen (Deutsch) [Bearbeiten]
Verb [Bearbeiten]
| Person | Wortform | |
|---|---|---|
| Präsens | ich | tünche |
| du | tünchst | |
| er, sie, es | tüncht | |
| Präteritum | ich | tünchte |
| Partizip II | getüncht | |
| Konjunktiv II | ich | tünchte |
| Imperativ | Singular | tünche! tünch! |
| Plural | tüncht! | |
| Hilfsverb | haben | |
| Alle weiteren Formen: tünchen (Konjugation) | ||
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[1] Ein US-Soldat tüncht eine Wand in Callao.
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Worttrennung:
- tün·chen, Präteritum: tünch·te, Partizip II: ge·tüncht
Aussprache:
- IPA: [ˈtʏnçn̩], Präteritum: [ˈtʏnçtə], Partizip II: [ˌɡəˈtʏnçt]
- Hörbeispiele: —, Präteritum: —, Partizip II: —
Bedeutungen:
- [1] transitiv: mit Tünche anstreichen
Herkunft:
- Das Verb tünchen stammt vom althochdeutschen tunihhōn → goh ‚mit Kalk versehen, mit Kalk bestreichen; eigentlich: ankleiden, mit einem Gewand, einem Überzug ausstatten’ aus dem 9. Jahrhundert und dem spätmittelhochdeutschen tünichen → gmh oder tünchen → gmh ‚verputzen, Kalk auftragen‘ ab.[1] Bei diesen Formen handelt es sich um Ableitungen vom althochdeutschen tunihha → goh ‚Gewand, Kleid‘, das um das Jahr 800 benutzt wurde.[1] tunihha → goh ist seinerseits dem lateinischen tunica → la ‚Hemd mit kurzen Ärmeln, das auf dem Körper getragen wird‘ entlehnt.[1]
Synonyme:
Oberbegriffe:
- [1] anstreichen, streichen
Beispiele:
- [1] Er tünchte die Fassade seines Hauses.
- [1] Wir haben uns entschlossen, die Wände in unserer Wohnung nun doch nur zu tünchen anstatt sie rosa zu streichen.
- [1] Nachdem in diesem Raum ein Mord geschehen war, wurden alle Wände nach der Entfernung der Blutspritzer sorgfältig getüncht.
- [1] Der Hauseigentümer wird auf dieser Etage noch die Decken tünchen und dann wird Ihr neues Domizil bezugsfertig sein.
Wortbildungen:
Übersetzungen [Bearbeiten]
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Duden online „tünchen“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „tünchen“
- [1] canoo.net „tünchen“
- [1] The Free Dictionary „tünchen“
- [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „tünchen“
Quellen:
- ↑ 1,0 1,1 1,2 Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, „tünchen“, Seite 1475.