subtil

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subtil (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

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Positiv Komparativ Superlativ
subtil subtiler am subtilsten
Alle weiteren Formen: subtil (Deklination)

Worttrennung:

sub·til, Komparativ: sub·ti·ler, Superlativ: sub·tils·ten

Aussprache:

IPA: [zʊpˈtiːl], Komparativ: [zʊpˈtiːlɐ], Superlativ: [zʊpˈtiːlstən], [zʊpˈtiːlstn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild subtil (österreichisch) (Info)
Reime: -iːl

Bedeutungen:

[1] zart, fein
[2] detailliert, in die Feinheiten gehend
[3] spitzfindig, scharfsinnig
[4] unterschwellig

Herkunft:

vom lateinischen subtilis → la „fein, dünn, zart“; ursprünglich vom lateinischen subtexilis → la „fein unter anderes gewebt“, aus sub → la „unter“ und texere → la „weben“

[Quellen fehlen]

Synonyme:

[1] differenziert, feinfühlig
[2] sensibel

Gegenwörter:

[1] grob, derb, grobmaschig
[2] oberflächlich
[3] plump, grobschlächtig

Beispiele:

[1] Diese subtilen Zeichnungen erschließen sich erst bei genauerem Hinsehen.
[2] Er kommt nie über Redensarten hinaus, und ein etwas subtileres Denken wäre ihm zu wünschen.
[3] Eine pampige Behauptung siegt oft über eine subtile Begründung.
[3] „… Er bat mich, gnädigster König,
Euch zwei Briefe zu bringen, wir haben sie beide zusammen
Ausgedacht. Ihr findet subtil die wichtigsten Sachen
Abgehandelt, und was sie enthalten, das hab ich geraten;“
Goethe, Reineke Fuchs, Sechster Gesang[1]
[4] "Ich meine, wir sind besser in einigen Belangen… Wir sind subtiler… Benutzen mehr Worte und rechtliche Kniffe, um alles zu legitimieren.
[4] Das ist besser, als einfach mitten in der Nacht zu verschwinden. Aber nur, weil etwas subtiler ist, macht es das Ganze nicht richtig." (Bradley Manning)

Wortbildungen:

Subtilität

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „subtil
[3] canoo.net „subtil
[1–4] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonsubtil

Quellen:

  1. Goethe, Reineke Fuchs, Sechster Gesang, bei www.zeno.org