spotten
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spotten (Deutsch) [Bearbeiten]
Verb [Bearbeiten]
| Person | Wortform | |
|---|---|---|
| Präsens | ich | spotte |
| du | spottest | |
| er, sie, es | spottet | |
| Präteritum | ich | spottete |
| Partizip II | gespottet | |
| Konjunktiv II | ich | spottete |
| Imperativ | Singular | spotte! |
| Plural | spottet! | |
| Hilfsverb | haben | |
| Alle weiteren Formen: spotten (Konjugation) | ||
Worttrennung:
- spot·ten, Präteritum: spot·te·te, Partizip II: ge·spot·tet
Aussprache:
- IPA: [ˈʃpɔtn̩], Präteritum: [ˈʃpɔtətə], Partizip II: [ɡəˈʃpɔtət]
- Hörbeispiele: —, Präteritum: —, Partizip II: —
- Reime: -ɔtn̩
Bedeutungen:
- [1] intransitiv: sich über jemanden lustig machen, Spott äußern
Herkunft:
- Spotten stammt von den althochdeutschen Verben bispottōn und spottōn sowie dem mittelhochdeutschen spotten oder spoten ab. Im Mittelniederdeutschen existierte die Form spotten ebenfalls. All diese sind gemeinsam mit dem althochdeutschen spīwizzōn und dem mittelhochdeutschen spiutzen und spūtzen als Intensivbildungen der Vorläuferformen von speien (zum Beispiel des althochdeutschen spīwan und des mittelhochdeutschen spīen oder spīwen (spucken, sich erbrechen)) zu verstehen. Die heutige Bedeutung entwickelte sich daraus, dass man früher andere Menschen als Zeichen der Verachtung anspuckte.[1]
Sinnverwandte Wörter:
Beispiele:
- [1] Die Kinder spotteten über den neuen Mitschüler, weil er viel kleiner als sie war.
Redewendungen:
Wortbildungen:
- [1] verspotten
Übersetzungen [Bearbeiten]
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „spotten“
- [1] canoo.net „spotten“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „spotten“
Quellen:
- ↑ Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, unter „Spott“, Seite 1330 und „speien“, S. 1318
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