rar
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| Siehe auch: RAR |
rar (Deutsch) [Bearbeiten]
Adjektiv [Bearbeiten]
| Positiv | Komparativ | Superlativ |
|---|---|---|
| rar | rarer | am raresten am rarsten |
| Alle weiteren Formen: rar (Deklination) | ||
Worttrennung:
- rar, Komparativ: ra·rer, Superlativ: am ra·res·ten, am rars·ten
Aussprache:
- IPA: [ʀaːɐ̯], Komparativ:, [ˈʀaːʀɐ], Superlativ: [ˈʀaːʀəstn̩], [ˈʀaːɐ̯stn̩]
- Hörbeispiele: —, Komparativ: —, Superlativ: —, —
- Reime: -aːɐ̯
Bedeutungen:
- [1] nur in geringer Anzahl vorhanden; nur in geringer Häufigkeit vorkommend
Herkunft:
- Im Deutschen erstmals vereinzelt im 15./16. Jahrhundert belegt. Zuvor über mittelniederländisch raer aus französisch rare → fr „selten“ entlehnt. Zugrunde liegt ursprünglich das lateinische Adjektiv rarus → la „locker, lückenhaft, verstreut“.[1][2]
Synonyme:
Gegenwörter:
- [1] ausreichend, häufig, reichlich
Beispiele:
- [1] Der Schwalbenschwanz ist ein rarer Schmetterling.
Redewendungen:
Wortbildungen:
- Rarität, sich rarmachen (sich nur noch selten in einer zuvor regelmäßig besuchten Gruppe von Menschen sehen lassen)
Übersetzungen [Bearbeiten]
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „rar“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „rar“
- [1] canoo.net „rar“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „rar“
- [1] The Free Dictionary „rar“
- [1] Duden online „rar“
Quellen:
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 „rar“, Seite 744
- ↑ Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9 „rar“, Seite 1082