osten

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[Bearbeiten] osten (Deutsch)

[Bearbeiten] Verb

  Person Wortform
Präsens ich oste
du ostest
er, sie, es ostet
Präteritum ich ostete
Partizip II   geostet
Konjunktiv II ich ostete
Imperativ Singular oste!
Plural ostet!
Hilfsverb   haben
Alle weiteren Formen: osten (Konjugation)

Worttrennung:

os·ten, Präteritum: os·te·te, Partizip II: ge·ost·et

Aussprache:

IPA: [ˈɔstən], Präteritum: [ˈɔstətə], Partizip II: [ɡəˈʔɔstət]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild osten (Info), Präteritum: —, Partizip II:

Bedeutungen:

[1] Christliche Architektur: das Ausrichten einer Kirche mit dem Altar und Chor in Richtung Osten

Herkunft:

von dem Substantiv Osten

Abgeleitete Begriffe:

[1] Ostung

Beispiele:

[1] Hier handelt es sich um eine geostete Kirche.
[1] „In geosteten Kirchen liegt die Evangelienseite auf der nördlichen, für den Betrachter also auf der linken Seite des Altars.“[1]
[1] „Da die Sonne natürlich nicht jeden Tag an der gleichen Stelle aufgeht, sind einige Kirchen auf den Aufgangspunkt eines bestimmten Tages hin geostet.“[2]

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Ostung
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion unter der Leitung von Günther Drosdowski (Hrsg.): Brockhaus-Enzyklopädie. Neunzehnte, völlig neu bearbeitete Auflage. Band 27: Deutsches Wörterbuch II, GLUC–REG, F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 1995, ISBN 3-7653-1127-8, DNB 943161878, Eintrag „osten“

Quellen:

  1. nach: Heinrich Laag: Kleines Wörterbuch der frühchristlichen Kunst und Archäologie. Mit einem Anhang altgriechischer Fachwörter und 100 Abbildungen. 1. Auflage. Reclam, Stuttgart 2001, ISBN 978-3-15-008633-9, Seite 90, Artikel „Evangelienseite“
  2. WikipediaWiktionary:Literaturliste: Ostung (Liste der Autoren)
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