nirgends

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nirgends (Deutsch)[Bearbeiten]

Adverb[Bearbeiten]

Worttrennung:

nir·gends

Aussprache:

IPA: [ˈnɪʁɡn̩ʦ], [ˈnɪʁɡŋ̩ʦ]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] an keinem Ort, nirgendwo

Herkunft:

mittelhochdeutsch „ni(e)rgen(t)“, das auf althochdeutsch „ni io wergin“ „nicht je irgendwo“ zurückgeht[1] Die Form „nirgends“ erscheint im 15. Jahrundert.[2]

Synonyme:

[1] nirgendwo

Gegenwörter:

[1] überall

Beispiele:

[1] Ich suche seit zwei Stunden meine Brille, aber ich kann sie nirgends finden.
[1] Er wollte am liebsten nirgends auffallen.
[1] Leider ist dieser Artikel nirgends erhältlich.
[1] „Dann darf ich nirgends mehr spielen, und immerzu fallen Bomben auf meinen Kopf.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „nirgends
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „nirgends
[1] canoo.net „nirgends
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonnirgends

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Stichwort: „irgend“.
  2. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „irgend“.
  3. Irmgard Keun: Kind aller Länder. Roman. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1989, ISBN 3-423-45369-7, Seite 58. Erste Ausgabe 1938.