larmoyant
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larmoyant (Deutsch) [Bearbeiten]
Adjektiv [Bearbeiten]
| Positiv | Komparativ | Superlativ |
|---|---|---|
| larmoyant | larmoyanter | am larmoyantesten |
| Alle weiteren Formen: larmoyant (Deklination) | ||
Worttrennung:
- lar·mo·yant, Komparativ: lar·mo·yan·ter, Superlativ: am lar·mo·yan·tes·ten
Aussprache:
- IPA: [laʁmo̯aˈjant], Komparativ: [laʁmo̯aˈjantɐ], Superlativ: [am laʁmo̯aˈjantəstn̩]
- Hörbeispiele: —, Komparativ: —, Superlativ: —
Bedeutungen:
- [1] gehoben: weinerlich, rührselig, mit allzuviel Gefühl und Selbstmitleid
Herkunft:
- Lehnwort larmoyant aus dem Französischen, Partizip Präsens von larmoyer → fr „weinen, jammern, tränen“ einer Ableitung von larme → fr „Träne“ aus gleichbedeutend lateinisch lacrima → la[1]
Sinnverwandte Wörter:
- [1] rührselig, sentimental, tränenreich, weinerlich, abwertend: wehleidig
Oberbegriffe:
- [1] gefühlsbetont, gefühlvoll
Beispiele:
- [1] „Die Menschen der neuen Bundesländer sind durchaus nicht larmoyant, aber sie sind dünnhäutig.“[2]
- [1] „Ein Mann der larmoyanten Abschiedszeremonien ist er nicht.“[3]
- [1] „Fasil Isländer läßt den Leser näher an sich heran, erlaubt ihm einen Blick auf eigene Widersprüche, die nicht larmoyant und selbstbezogen, sondern selbstironisch vorgetragen werden.“[4]
Charakteristische Wortkombinationen:
- [1] larmoyanter Abschied, Film, Kulturpessimismus
- [1] larmoyantes Gejammer,, Gerede, Geschwätz, Jammern, Klagen, Pathos, Selbstmitleid, Verhalten
- [1] in larmoyanter Weise
Wortbildungen:
- [1] Larmoyanz
Übersetzungen [Bearbeiten]
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „larmoyant“
- [*] canoo.net „larmoyant“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „larmoyant“
- [1] The Free Dictionary „larmoyant“
Quellen:
- ↑ Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 1049, Eintrag "larmoyant"
- ↑ Karlheinz Lohs: Nicht larmoyant, aber dünnhäutig. In: Zeit Online. 29. März 1991, ISSN 0044-2070 (URL).
- ↑ Wilhelm Sinkovicz: Salzburger Festspiele: Schubert, versteht sich, als Adieu. In: DiePresse.com. 4. August 2008 (URL).
- ↑ Wolfgang Schmidbauer: Der große Schnurrbart. In: Zeit Online. Nummer 43/1987, 16. Oktober 1987, ISSN 0044-2070 (URL).
Ähnliche Wörter: