klitzeklein

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klitzeklein (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
klitzeklein klitzekleiner am klitzekleinsten
Alle weiteren Formen: klitzeklein (Deklination)

Worttrennung:

klit·ze·klein, Komparativ: klit·ze·klei·ner, Superlativ: am klit·ze·kleins·ten

Aussprache:

IPA: [ˈklɪʦəˈklaɪ̯n], Komparativ: [ˈklɪʦəˈklaɪ̯nɐ], Superlativ: [ˈklɪʦəˈklaɪ̯nstn̩]
Hörbeispiele: —, Komparativ: —, Superlativ:

Bedeutungen:

[1] umgangssprachlich: winzig, sehr sehr klein

Herkunft:

lautmalerische Bildung/Determinativkompositum des 20. Jahrhunderts zur Verstärkung von klein[1]

Oberbegriffe:

[1] klein

Beispiele:

[1] Der Faden musste in ein klitzekleines Nadelöhr.
[1] „Als Journalist hofft man in solchen Momenten immer auf einen Patzer oder zumindest eine klitzekleine persönliche Note.“[2]
[1] „Die klitzekleinste Abweichung von seinem gewohnten Ablauf bringt Simon aus der Fassung.“[3]
[1] „Ihr Tod war genauso wenig ein Unfall, wie mein Hintern ein Unfall ist, sagte ich zu Svanhvít und hoffte, dass sie nicht empfindlich war, eine klitzekleine Portion grober Wortwahl zu ertragen.“[4]
[1] „Was, bitte schön, ist gegen einen klitzekleinen Vokal zu sagen?“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „klitzeklein
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonklitzeklein
[1] The Free Dictionary „klitzeklein

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „klitzeklein“, Seite 498.
  2. Annette Birschel: Mordsgouda. Als Deutsche unter Holländern. Ullstein, Berlin 2011, Zitat Seite 87. ISBN 978-3-548-28201-5.
  3. Filmkritik: Im Weltraum gibt es keine Gefühle Zugriff 15.2.12.
  4. Guðrún Eva Mínervudóttir: Port Salut. In: Ursula Giger, Jürgen Glauser (Hrsg.): Niemandsland. Junge Literatur aus Island. Mit einem Gleitwort von Hallgrímur Helgason. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2011, Seite 176-193, Zitat Seite 185. ISBN 978-3-423-14041-6.
  5. Jan Weiler: In meinem kleinen Land. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2006 (10. Auflage), ISBN 978-3-499-62199-4, Seite 251.