grind

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grind (Färöisch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Unbestimmt Bestimmt Unbestimmt Bestimmt
Nominativ grind grindin grindir grindirnar
Akkusativ grindina grindirnar
Dativ grindini grindum grindunum
Genitiv grindar grindarinnar grinda grindanna

Worttrennung:

grind, Plural: grind·ir

Aussprache:

IPA: [ɡɹɪnd], Plural: [ɡɹɪndɪɹ]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Rahmen, Fachwerk, Gitter, Zaun
[2] Gittertür, Pforte, Öffnung in einer Steinmauer

Herkunft:

Das altnordische Wort grind „Gitter, Gittertür“ stammt von germanisch *grendi-, grendiz „Gatter“, das seinerseits auf indogermanisch *gʰrendʰ „Balken“ zurück geht. Der Name des Grindwals leitete sich im Färöischen hiervon ab, siehe unten.

Synonyme:

[1] grindalag
[1] portur, lið

Oberbegriffe:

[1] hús
[2] garður

Unterbegriffe:

[1] undirgrind, yvirgrind
[2] bøgrind, garðsgtind

Beispiele:

[1]

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] grind in der färöischen Wikipedia
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Substantiv, f[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Unbestimmt Bestimmt Unbestimmt Bestimmt
Nominativ grind grindin grindir grindirnar
Akkusativ grindina grindirnar
Dativ grindini grindum grindunum
Genitiv grindar grindarinnar grinda grindanna
[3] teir eru í grind - sie sind beim Grindwalfang

Worttrennung:

grind, Plural: grind·ir

Aussprache:

IPA: [ɡɹɪnd], Plural: [ɡɹɪndɪɹ]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Schule von Grindwalen, Grindwalschule, Grindwalherde
[2] Grindwalfleisch und -speck, bzw. nur das Fleisch alleine
[3] Grindwaljagd, Grindwalfang, Grindwaltötung
[4] unerwartete Fleischmahlzeit, unerwartete Schlachtung

Herkunft:

Das Wort grind stammt von dem oben behandelten grind „Rahmen, Zaun, Gitter“ und beruht laut Lucas Debes 1673 auf der Vorstellung, dass die Wale dicht nebeneinander her schwimmen, was an einen Lattenzaun erinnert. Damit ist grind (in Form des Grindwals) einer der ganz wenigen Faeroismen in der deutschen Sprache neben der großen Raubmöwe Skua (von fär. skúgvur).

Synonyme:

[2] tvøst og spik (eine Art Nationalgericht)
[3] grindarakstur, grindadráp

Oberbegriffe:

[1] grindahvalur, hvalur, flokkur

Unterbegriffe:

[1] jólagrind, kongagrind
[2] hvalagrind, keypagrind, saltgrind, norðmannagrind, partagrind
[3] skaðagrind, skutlagrind

Beispiele:

[1] eitt árið vóru sjey grindir
in einem Jahr gab es sieben Grindwalschulen (die in die Nähe der Färöer kamen und gefangen werden konnten)
[2] eta grind til døgurða
Grind zum Mittag essen
[3] fara í grind
zur Grindwaljagd fahren
[3] rógva sum í grind
rudern wie bei der Grindwaljagd (schnell rudern)
[3] eg hitti hann í eini grind
ich treffe ihn bei einer Grindwaljagd
[3] teir vóru komnir úr grind
sie kamen von der Grindwaljagd

Redewendungen:

[1] her er roykur og eingin grind - wörtlich: „hier gibt es Rauch und keinen Grind“ (viel Lärm um nichts)
[4] tað var ein grind at fáa - wörtlich: „das war (wie) ein Grind zu bekommen“

Wortbildungen:

[0] den Grindwal als Tier betreffend: grindablástur, grindabein, grindablóð grindabolli, grindafiskur, grindageisli, grindahvalur, grindahvølpur, grindakíkur, grindakúla, grindaskøltur
[1] grindaár, grindabólkur, grindalokkur (Tilupa oleracea - dem Volksglauben nach ein Indikator für eine Grindwalschule), grindamjørki, grindaprestur, grindaregn, grindatrøll
[2] grindabiti, grindafarmur, grindaflógv, grindakeyp, grindalisti, grindalykkja, grindarut, grindaseðil, grindaskifti, grindatrog, grindatvøst, grindaøki
[3] grindabátur, grindaboð, grindabýti, grindabreiðsla, grindadansur, grindadistrikt, grindadráp, grindaferð, grindaglaða, grindaformaður, grindahugur grindaknívur, grindakrókur, grindaleysur, grindaloysi, grindalóg, grindamaður, grindanót, grindapláss, grindarakstur, grindareiðskapur, grindaróður, grindaróp, grindaskaði, grindavág, grindavísa

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen: [?] V.U. Hammershaimb: Færøsk Anthologi. Kopenhagen 1891, letzte unveränderte Ausgabe Tórshavn 1991 (Bd. 2 - Ordsamling) [?] Nudansk Ordbog. Kopenhagen: Politikkens Forlag

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