graphematisches Wort

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[Bearbeiten] graphematisches Wort (Deutsch)

[Bearbeiten] Wortverbindung, Substantiv, n

Kasus Singular Plural
Nominativ das graphematische Wort die graphematischen Wörter
Genitiv des graphematischen Worts
des graphematischen Wortes
der graphematischen Wörter
Dativ dem graphematischen Wort den graphematischen Wörtern
Akkusativ das graphematische Wort die graphematischen Wörter

Worttrennung:

gra·phe·ma·ti·sches Wort, Plural: gra·phe·ma·ti·sche Wör·ter

Aussprache:

IPA: [ɡʀafeˈmaːtɪʃəs vɔʁt], Plural: [ɡʀafeˈmaːtɪʃə ˈvœʁtɐ]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Wort, das dadurch definiert ist, dass es aus einer ununterbrochenen Folge von Schriftzeichen besteht, die durch Interpunktionszeichen oder Lücken (Leerzeichen) begrenzt wird

Synonyme:

[1] graphisches Wort, orthographisches Wort

Gegenwörter:

[1] grammatisches Wort, lexikalisches Wort, morphologisches Wort, phonetisches Wort, phonologisches Wort, semantisches Wort, syntaktisches Wort

Oberbegriffe:

[1] Wort, Linguistik, Sprachwissenschaft, Sprache

Beispiele:

[1] In dem Satz „Hans ist Fußballer.“ ist „Fußballer“ ein graphematisches Wort, das anfangs durch eine Leerstelle und am Ende durch ein Interpunktionszeichen begrenzt ist.
[1] In dem Satz „Peter kommt rechtzeitig an.“ sind „kommt“ und „an“ zwei graphematische Wörter.
[1] „Das graphematische Wort ist als wahrnehmbare Einheit des geschriebenen Textes definiert.“[1]
[1] „Das phonologische Wort deutsch ‚le:ren‘ kann zwei graphematische Wörter darstellen: ‚leeren‘ und ‚lehren‘.“[2]
[1] „In der Graphematik wird jede Schreibung, die zwischen zwei Leerzeichen steht, als mögliches graphematisches Wort betrachtet.“[3]

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Wort

Quellen:

  1. Karl-Dieter Bünting, Henning Bergenholtz: Einführung in die Syntax. 2., überarbeitete Auflage. Athenäum, Frankfurt/M. 1989, S. 39. ISBN 3-610-02194-4. ‚lexikalische Wort (Lexem)‘ im Original in Kapitälchen.
  2. Werner König: dtv-Atlas Deutsche Sprache. 15., durchgesehene und aktualisierte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, S. 15. ISBN 3-423-03025-9. Fettdruck im Original. le:ren, leeren und lehren im Original kursiv; Abkürzung aufgelöst.
  3. Franziska Buchmann: Die Wortzeichen im Deutschen (Arbeitstitel)
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