gang und gäbe

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[Bearbeiten] gang und gäbe (Deutsch)

[Bearbeiten] Redewendung

Worttrennung:

gang und gä·be

Aussprache:

IPA: [ˌɡaŋ ʊnt ˈɡɛːbə]

Bedeutungen:

[1] allgemein üblich und verbreitet

Herkunft:

gang zu mittelhochdeutsch genge „verbreitet“ zu althochdeutsch gengi „was gängig ist (umläuft)“ und gäbe zu mittelhochdeutsch gǣbe „gültig, angenehm“; letzteres früher hauptsächlich in der Bedeutung „üblich“ in Bezug auf Geld und Güter im Handel verwendet[1], [2]

Beispiele:

[1] Diese Vorgehensweise ist doch gang und gäbe!

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „gang
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikongang und gäbe
[1] The Free Dictionary „gang und gäbe

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das große Wörterbuch der deutschen Sprache. In zehn Bänden. 3., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 1999, ISBN 3-411-04733-X, DNB 965407160
  2. Eintrag „gang“, sowie Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Stichwort „gäbegang und gäbe sein“.
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