formikonisches Wort

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[Bearbeiten] formikonisches Wort (Deutsch)

[Bearbeiten] Wortverbindung, Substantiv, n

Kasus Singular Plural
Nominativ das formikonische Wort die formikonischen Wörter
Genitiv des formikonischen Worts
des formikonischen Wortes
der formikonischen Wörter
Dativ dem formikonischen Wort den formikonischen Wörtern
Akkusativ das formikonische Wort die formikonischen Wörter

Worttrennung:

form·iko·ni·sches Wort, Plural: form·iko·ni·sche Wör·ter

Aussprache:

IPA: [ˈfɔʁmʔiˌkoːnɪʃəs vɔʁt], Plural: [ˈfɔʁmʔiˌkoːnɪʃə ˈvœʁtɐ]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Wort, dessen Bedeutung teilweise durch die Form eines Buchstabens oder eines anderen grafischen Zeichens bestimmt wird

Herkunft:

[1] Das Adjektiv ist eine Zusammensetzung (Determinativkompositum) aus Form und ikonisch[1]

Gegenwörter:

[1] lautmalerisches Wort, Onomatopoetikum

Oberbegriffe:

[1] Wort, Ikonizität, Motivierung, Linguistik, Sprachwissenschaft, Sprache

Beispiele:

[1] „O-Bein“, „S-Kurve“, „T-Träger“ und „V-Ausschnitt“ sind Beispiele für formikonische Wörter.
[1] „Ein Ikon ist ein Zeichen, das eine Ähnlichkeit zu seinem Gegenstand aufweist. Beispiele hierfür sind die lautmalerischen Wörter (...) sowie die formikonischen Wörter (...).“[2]
[1] „Ein Ikon ist ein Zeichen, das eine Ähnlichkeit zu seinem Gegenstand aufweist (ein Abbildverhältnis): lautmalerische (onomatopoetische) Ausdrücke ("Kuckuck", "Uhu", "wiehern", "Wau" für das Kläffen eines Hundes, etc.) ebenso wie formikonische Wörter ("S-Kurve", "T-Träger", "V-Ausschnitt", etc.).“[3]

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „formikonisches Wort

Quellen:

  1. Karl-Heinz Best: LinK. Linguistik in Kürze, mit einem Ausblick auf die Quantitative Linguistik. Skript. 5., durchgesehene Auflage. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2008, Seite 33. Der Begriff wurde in der Schreibweise form-ikonisch erstmals verwendet in: Karl-Heinz Best: Kleines Repetitorium Linguistik. Skript. Göttingen 2000, S. 28.
  2. Jane Fröming: Ein Konzept zur Simulation wissensintensiver Aktivitäten in Geschäftsprozessen. GITO-Verlag, Berlin 2009, S. 25. ISBN 978-3-940019-85-1. Kursiv gedruckt: Ikon; Druckfehler beseitigt.
  3. Anke Gladischefski: Sprachwissenschaftliche Einführungsvorlesung, Wien 2007, Seite 8. Fett gedruckt: Ikon.
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