edel

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edel (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
edel edler am edelsten
Alle weiteren Formen: edel (Deklination)

Worttrennung:

edel, Komparativ: ed·ler, Superlativ: am edels·ten

Aussprache:

IPA: [ˈeːdl̩], Komparativ: [ˈeːdlɐ], Superlativ: [ˈeːdəlstn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild edel (Info), Komparativ: Lautsprecherbild edler (Info), Superlativ: Lautsprecherbild am edelsten (Info)
Reime: -eːdl̩

Bedeutungen:

[1] mit Substantiv: von hochwertiger Qualität
[2] mit Person: von besonderer Einstellung, Leistung, Qualität, Stellung

Herkunft:

mittelhochdeutsch „edel(e)“, althochdeutsch „edili“, westgermanisch *„aþal-ja-“ „edel“, belegt seit dem 8. Jahrhundert in der Form „edili“[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] kostbar, wertvoll
[2] hochherzig, generös, honorig

Gegenwörter:

[1] billig
[2] charakterlos

Beispiele:

[1] Da haben Sie sich aber ein edles Möbelstück gekauft!
[2] Unter den Wilden des Landes findet sich manch wahrhaft edler Mensch.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] edle Gesinnung, edlen Geblüts sein

Wortbildungen:

[1] Edelboutique, Edelgas, Edelholz, Edelkastanie, Edelmetall, Edelmut, edelmütig, Edelpilzkäse, Edelstahl, Edelstein, Edeltanne, Edelweiß
[2] Edeljoker, Edelmann, Edelfrau, Edelprostituierte

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[2] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „edel
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „edel
[2] canoo.net „edel
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonedel

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „edel“, Seite 226.

Ähnliche Wörter:

Adel, Egel, eitel, ideell