die Bretter, die die Welt bedeuten

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[Bearbeiten] die Bretter, die die Welt bedeuten (Deutsch)

[Bearbeiten] Redewendung, Wortverbindung

Augsburg Parktheater Goeggingen Vorhang.jpg

Silbentrennung:

die Bret·ter, die die Welt be·deu·ten

Aussprache:

IPA: [diː ˈbʀɛtɐ diː diː vɛlt bəˈdɔɪ̯tn̩], [diː ˈbʀɛtɐ diː diː vɛlt bəˈdɔɪ̯tən]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] gehoben: Bühne am Theater

Herkunft:

Die Formulierung wurde 1803 von Friedrich Schiller in dem Gedicht „An die Freunde“ geprägt[1]: „Sehn wir doch das Große aller Zeiten / Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, / Sinnvoll still an uns vorübergehn. / Alles wiederholt sich nur im Leben, / Ewig jung ist nur die Phantasie; / Was sich nie und nirgends hat begeben, / Das allein veraltet nie!“[2]

Synonyme:

[1] Theaterbühne

Oberbegriffe:

[1] Theater

Beispiele:

[1] „Die Bretter, die die Welt bedeuten, haben im Theaterjahr 2005 schwer geächzt.“[3]

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Brett
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikondie Bretter, die die Welt bedeuten

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 334
  2. GutenbergWiktionary:Literaturliste: Friedrich Schiller, An die Freunde
  3. Wortschatz-Lexikon Uni Leipzig, Quelle: aachener-zeitung.de vom 13.12.2005

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