auftragen

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auftragen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb, unregelmäßig[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich trage auf
du trägst auf
er, sie, es trägt auf
Präteritum ich trug auf
Konjunktiv II ich trüge auf
Imperativ Singular trag auf!
trage auf!
Plural tragt auf!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
aufgetragen haben
Alle weiteren Formen: auftragen (Konjugation)

Worttrennung:

auf·tra·gen, Präteritum: trug auf, Partizip II: auf·ge·tra·gen

Aussprache:

IPA: [ˈaʊ̯fˌtʀaːɡn̩], Präteritum: [ˌtʀuːk ˈʔaʊ̯f], Partizip II: [ˈʔaʊ̯fɡəˌtʀaːɡn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild auftragen (Info), Präteritum: —, Partizip II:

Bedeutungen:

[1] Speisen auf dem Tisch servieren; ein Thema ansprechen
[2] Cremes, Salben, Pasten u.ä. auf eine Oberfläche aufbringen
[3] jemanden bitten, eine Aufgabe zu erledigen
[4] Kleidung tragen, bis sie verschlissen ist
[5] massiger, dicker wirken lassen
[6] angeben

Herkunft:

zu mittelhochdeutsch ūftragen „beauftragen“[1]

Synonyme:

[1] auftischen, servieren
[3] beauftragen, befehlen

Gegenwörter:

[1] abtragen

Beispiele:

[1] Der dritte Gang wird soeben aufgetragen.
[2] Der Arzt trägt eine Wundsalbe auf.
[3] Mir wurde aufgetragen, diesen Umschlag bei Ihnen abzugeben.
[4] Früher musste ich immer die alten Hosen meines Bruders auftragen.
[5] Dieser Pullover trägt schrecklich auf.
[6] Musst du denn immer so dick auftragen?

Wortbildungen:

Auftrag

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Duden online „auftragen
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „auftragen
[1] canoo.net „auftragen
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonauftragen
[1] The Free Dictionary „auftragen
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Quellen:

  1. Vgl. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Eintrag „tragen“.