Zosse
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[Bearbeiten] Zosse (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, m
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Zosse | die Zossen |
| Genitiv | des Zossen | der Zossen |
| Dativ | dem Zossen | den Zossen |
| Akkusativ | den Zossen | die Zossen |
Nebenformen:
Worttrennung:
- Zos·se, Plural: Zos·sen
Aussprache:
- IPA: [ˈʦɔsə], Plural: [ˈʦɔsn̩], [ˈʦɔsən]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] (altes) Pferd
Herkunft:
- Entlehnung über das Rotwelsche, in dem es in der Form Zußgen bezeugt ist, aus dem Westjiddischen סוס, YIVO sus, „Pferd“, welches seinerseits dem Hebräischen סוּס, CHA sūs, „Pferd“ entstammt[1]
Sinnverwandte Wörter:
- [1] Gaul, Gorre/Gurre, Hengst, norddeutsch, friesisch: Hest, Klepper, norddeutsch: Kracke, Mähre, Ross, Schinder, Schindmähre
Oberbegriffe:
Beispiele:
- [1] Der Zosse will nicht, da helfen auch keine Sporen.
- [1] Mein Zosse kam abgeschlagen ins Ziel.
- [1] Die Zosse ist endlich krepiert.
[Bearbeiten] Übersetzungen
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 1984
- [1] Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 24. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-70924-3
- [1] Wikipedia-Artikel „Hauspferd#Veraltete.2C_umgangssprachliche_und_mundartliche_Bezeichnungen“
Quellen:
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 1016
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