Wange
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Wange (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, f [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Wange | die Wangen |
| Genitiv | der Wange | der Wangen |
| Dativ | der Wange | den Wangen |
| Akkusativ | die Wange | die Wangen |
Worttrennung:
- Wan·ge, Plural: Wan·gen
Aussprache:
- IPA: [ˈvaŋə], Plural: [ˈvaŋən]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
- Reime: -aŋə
Bedeutungen:
- [1] Anatomie: äußere flache Hautpartie der Gesichtsbacke
Herkunft:
- mittelhochdeutsch „wange“, althochdeutsch „wangan“, germanisch „wangōn“ „Wange“. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.[1]
Synonyme:
- [1] Backe
Gegenwörter:
Oberbegriffe:
Beispiele:
- [1] Ich habe eine Verletzung an der rechten Wange.
- [1] „Da war Herr Schimmel, ein Rayon-Chef, strotzend von Gesundheit, mit gespreiztem Schnurrbart und roten Wangen, ein Ex-Offizier, weder verbittert noch unzufrieden.“[2]
- [1] „Gegen Mitternacht, als seine Wange noch dicker geworden war und jede Bewegung an jeder Stelle seines Körpers weh tat, wurde ihm klar, daß der Barbier den falschen Zahn gezogen hatte.“[3]
Wortbildungen:
Übersetzungen [Bearbeiten]
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Dialektausdrücke:
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Wange“
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Wange“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Wange“
- [1] canoo.net „Wange“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Wange“
Quellen:
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Wange“, Seite 972.
- ↑ Elias Canetti: Die Fackel im Ohr. Lebensgeschichte 1921-1931. Carl Hanser Verlag, München/Wien 1980, Seite 16. ISBN 3-446-13138-8.
- ↑ Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt. 4. Auflage. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2005, ISBN 3498035282, Seite 83