Wandersleute

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Wandersleute (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ
die Wandersleute
Genitiv
der Wandersleute
Dativ
den Wandersleuten
Akkusativ
die Wandersleute

Worttrennung:

kein Singular, Plural: Wan·ders·leu·te

Aussprache:

IPA: [ˈvandɐsˌlɔɪ̯tə]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Ersatzplural von Wandersmann
[2] Gesamtheit von Wanderern beiderlei Geschlechts

Herkunft:

Kompositum aus dem Wortstamm des Verbs wandern, dem Fugenelement -s und dem Substantiv Leute

Beispiele:

[1]
[2] „Was die feschen Skilehrer für die verliebten Skihaserln auf der Piste sind, das sind in Tirol die ebensogut aussehenden Wanderführer für die begeisterten Wandersleute weiblichen Geschlechts.“[1]
[2] „Fröhlich steht sie unter Wandersleuten in Bayern mit dem schweren großen Rucksack und mit Sorgen im Gepäck, sie wirkt sehr stämmig, als müsse sie alle Kraft in sich sammeln, sie hat einen Wanderstock in der Hand und trägt eine feste Jacke sowie einen langen Rock.“[2]
[2] „... ein Dorado für Wandersleute, die gemütliche Wanderwege, urige Hütten und sanfte Bergformen den kniffligen Felspassagen vorziehen.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Wandersleute
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Wandersleute
[*] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Wandersleute
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonWandersleute

Quellen:

  1. Hademar Bankhofer: Österreichischer Kuriositäten-Führer. Athenäum-Verlag, Wien/Königstein 1980, ISBN 978-3761081020, Seite 134
  2. Manfred Flügge: Mein Sehnsucht ist das Leben. Eine Geschichte aus dem deutschen Widerstand. Aufbau-Verlag, Berlin 1996, ISBN 978-3351023478, Seite 177
  3. Rudolf Wutscher: Rother Wanderführer: Pinzgau. Rund um Saalbach und Zell am See. 4. Auflage. Bergverlag Rother, München 2008, ISBN 978-3763342129, Seite 3