Unruhe
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[Bearbeiten] Unruhe (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, f
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Unruhe | die Unruhen |
| Genitiv | der Unruhe | der Unruhen |
| Dativ | der Unruhe | den Unruhen |
| Akkusativ | die Unruhe | die Unruhen |
Silbentrennung:
- Un·ru·he, Plural: Un·ru·hen
Aussprache:
- IPA: [ˈʊnˌʀuːə], Plural: [ˈʊnˌʀuːən]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] als unangenehm empfundene Bewegungen oder Geräusche
- [2] aus dem eigenen Inneren kommende Aufregung
- [3] (nur Pl.) Aufstand gegen bestehende Verhältnisse
Sinnverwandte Wörter:
- [1] Durcheinander, Hektik, Lärm, ein Kommen und Gehen, Störung, Tumult
- [2] innere Anspannung, Nervosität, Stress, Aufregung
- [3] Aufstand, Tumult, Revolte, Straßenkämpfe
Gegenwörter:
- [1] Ruhe
- [2] Ausgeglichenheit
Beispiele:
- [1] Ich ziehe aus: Die Mitbewohner verursachen mir zu viel Unruhe.
- [2] „Gewiß seid Ihr alle voll Unruhe, daß ich so lange - lange nicht geschrieben.“[1]
- [2] Eine innere Unruhe ließ ihn nicht einschlafen.
- [3] „Sie kritisierten den Umgang der Behörden mit den Unruhen in Tibet.“[2]
Abgeleitete Begriffe:
[Bearbeiten] Übersetzungen
|
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [2, 3] Wikipedia-Artikel „Unruhe“
- [1-3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Unruhe“
- [1, 2] canoo.net „Unruhe“
- [1-3] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Unruhe“
Quellen:
- ↑ Gutenberg: E.T.A Hoffmann, Der Sandmann
- ↑ Sandra Schulz: Kafkas Krieger. In: DER SPIEGEL. Nummer Heft 21, 2011, Seite 128-132, Zitat Seite 131.