Unmut

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Unmut (Deutsch) [Bearbeiten]

Substantiv, m [Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ der Unmut
Genitiv des Unmuts
des Unmutes
Dativ dem Unmut
Akkusativ den Unmut

Worttrennung:

Un·mut, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈʊnˌmuːt]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] negative Einstellung zu etwas

Herkunft:

Ableitung zu Mut mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) un-; seit dem 11 Jahrhundert bezeugt; mittelhochdeutsch: unmout; althochdeutsch: unmout; zu Mut in der alten Bedeutung „Seele, Geist, Gefühl“ gebildet [1]

Synonyme:

[1] Missmut

Sinnverwandte Wörter:

[1] Ablehnung, Ärger, Unzufriedenheit

Gegenwörter:

[1] Zufriedenheit, Zustimmung

Beispiele:

[1] „Nein, er steigt tiefer in die seelischen Abgründe des Idealnörglers hinab und fahndet nach den Quellen des Unmuts.[2]
[1] „Bisher beschränkt sich der Unmut zwar auf die deutschen Politiker.“[3]
[1] „Die üppigen Ansprüche vieler Konzernchefs heizen den allgemeinen Unmut und die Rufe nach staatlicher Deckelung weiter an.“[4]

Übersetzungen [Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Unmut
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Unmut
[1] canoo.net „Unmut
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonUnmut

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 943.
  2. Eric T. Hansen: Nörgeln! Des Deutschen größte Lust. Unter Mitarbeit von Astrid Ule. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/Main 2010, Seite 46. ISBN 978-3-596-17859-9.
  3. Julia Amalia Heyer, Ferry Batzoglou: Nazi geht immer, in: DER SPIEGEL 9, 2012, Seite 144-145, Zitat: 145.
  4. VW-Vorstände liegen beim Gehalt vorn. In: Focus Money. Nummer 32/2012, Focus-Magazin-Verlag, München 1. August 2012, ISSN 1615-4576, Seite 68

Ähnliche Wörter:

Anmut