Trottel
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Trottel (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, m [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Trottel | die Trottel |
| Genitiv | des Trottels | der Trottel |
| Dativ | dem Trottel | den Trotteln |
| Akkusativ | den Trottel | die Trottel |
Worttrennung:
- Trot·tel, Plural: Trot·tel
Aussprache:
- IPA: [ˈtʀɔtl̩]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] ursprünglich, veraltet: schwachsinniger Mensch, ein unter Kretinismus leidender Mensch
- [2] beleidigend: ein nicht sehr kluger oder nur wenig gebildeter, einfältiger Mensch
- [3] umgangssprachlich: Schimpfwort für jemanden, der einen Fehler gemacht hat
Herkunft:
- aus Österreich übernommen, die genaue Herkunft ist unklar; vermutlich von trotteln (planlos umherlaufen, täppisch herumtappen) abgeleitet[1][2]
Synonyme:
- [1] geistig Behinderter, Blödsinniger, Schwachsinniger, Zurückgebliebener
- [2] Narr, Tor, Dummkopf
- [3] Depp, Dumpfbacke, Dussel, Idiot, Vollkoffer, Vollpfosten, siehe auch: WikiSaurus:Dummkopf, WikiSaurus:Versager
Gegenwörter:
- [2] Genie, Intelligenzbestie, Superhirn
Oberbegriffe:
- [1–3] Mensch
Beispiele:
- [1] Er ist nur ein harmloser Trottel.
- [2] Der Trottel kann nicht mal richtig lesen.
- [3] Welcher Trottel hat hier alles verstellt?
Charakteristische Wortkombinationen:
- So ein Trottel!
Wortbildungen:
- vertrottelt, Trottelei, trottelig, Trotteligkeit, trottelhaft
- vermutlich: Trottellumme (Vogel)
Übersetzungen [Bearbeiten]
Dialektausdrücke:
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [2, 3] Wikipedia-Artikel „Trottel“
- [1, 2] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Trottel“
- [2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Trottel“
- [2] canoo.net „Trottel“
- [1–3] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Trottel“
Quellen:
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742
- ↑ Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion, Annette Klosa u. a. (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-05504-9
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