Tollwut

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Tollwut (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ die Tollwut
Genitiv der Tollwut
Dativ der Tollwut
Akkusativ die Tollwut
[1] an Tollwut erkrankter Hund mit typischem Speichel vor dem Maul

Worttrennung:

Toll·wut, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈtɔlvuːt]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] eine hochgefährliche, meist tödlich endende Virusinfektion, die zum Beispiel durch einen Biss von Tieren (Hund, Fuchs) auch auf den Menschen übertragen werden kann

Herkunft:

In der Erregungsphase der Krankheit treten starke von Schreien und Toben begleitete Krämpfe auf: Deshalb im Deutschen der Name Tollwut, Determinativkompositum aus toll (= verrückt, wild) und Wut

Synonyme:

[1] Hundswut, Rabies, fachsprachlich: Lyssa, veraltet: Wasserscheu

Oberbegriffe:

[1] Infektionskrankheit, Zoonose

Beispiele:

[1] Die Tollwut kann bei Organtransplantationen von Mensch zu Mensch übertragen werden.
[1] Lass den Hund besser nicht von der Leine, in diesem Gebiet hier soll Tollwut aufgetreten sein.
[1] „Beide Male musste ich ins Krankenhaus, bekam scheußliche Spritzen gegen Tetanus, Tollwut oder weiß der Teufel was für Krankheiten.“[1]

Wortbildungen:

tollwütig


Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Tollwut
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Tollwut
[*] canoo.net „Tollwut
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonTollwut
[1] The Free Dictionary „Tollwut

Quellen:

  1. Rafik Schami: Eine deutsche Leidenschaft namens Nudelsalat und andere seltsame Geschichten. 4. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2011, ISBN 978-3-423-14003-3, Zitat: Seite 51.