Thrakisch

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Disambig.svg Siehe auch: thrakisch

[Bearbeiten] Thrakisch (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, n

Kasus Singular 1 Singular 2 Plural
Nominativ (das) Thrakisch das Thrakische
Genitiv (des) Thrakischs des Thrakischen
Dativ (dem) Thrakisch dem Thrakischen
Akkusativ (das) Thrakisch das Thrakische

Worttrennung:

Thra·kisch, Singular 2: das Thra·ki·sche, kein Plural

Bedeutungen:

[1] Sprache, die bis etwa zur Zeitenwende vom Volk der Thraker im Osten der Balkaninsel gesprochen wurde

Abkürzungen:

[1] ISO 639-3: txh

Oberbegriffe:

[1] ausgestorbene Sprache, indogermanische Sprache

Beispiele:

[1] „Thrakisch ist heute ausgestorben, und Quellen sind praktisch nicht vorhanden.“[1]
[1] „Darin sowie in besonderen Kapiteln zweier anderer Arbeiten [...] habe ich verschiedene Argumente dafür angeführt, daß Thrakisch und Phrygisch zwei verschiedene indoeuropäische Sprachen waren und daß Dakisch (bzw. Dakisch-Mysisch), das für Thrakisch gehalten wurde, eine selbständige indoeuropäische Sprache war.“[2]
[1] „In Rückzugsgebieten haben sich das Thrakische und das Illyrische bis in die Spätantike gehalten, letzteres bildet die Wurzel der albanischen Sprache, die als solche erst im 15. Jahrhundert bezeugt ist.“[3]
[1] „Der o->a-Wandel fand im Thrakischen nicht so durchgängig, wie oft angenommen, statt.“[4]

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Thrakische Sprache

Quellen:

  1. „Sprache und Evolution: Grundlagen der Evolution und Ansätze einer evolutionstheoretischen Sprachwissenschaft“, seite 124, Horst M. Müller, Walter de Gruyter, 1990 ISBN 3110110415
  2. "Thrakisch"&f=false „Aufstieg und Niedergang der römischen Welt: Geschichte und Kultur Roms im Spiegel der neueren Forschung. Principat. Sprache und Literatur, Band 2; Band 29“, Seite 1150, Hildegard Temporini, Wolfgang Haase, Walter de Gruyter, 1983 ISBN 3110095254
  3. „Geschichte der Spätantike: das Römische Reich von Diocletian bis Justinian 284-565 n. Chr“, Seite 298, Alexander Demandt, C.H.Beck, 2008 ISBN 3406572413
  4. „Ein Damm bricht: die römische Donaugrenze und die Invasionen des 5.-7. Jahrhunderts im Lichte von Namen und Wörtern Band 100 von Südosteuropäische Arbeiten“, Seite 233, Gottfried Schramm, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 1997 ISBN 3486562622

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