Stoma
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[Bearbeiten] Stoma (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, n
| Kasus | Singular | Plural | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nominativ | das Stoma | die Stomata | |||||||
| Genitiv | des Stomas | der Stomata | |||||||
| Dativ | dem Stoma | den Stomata | |||||||
| Akkusativ | das Stoma | die Stomata | |||||||
Silbentrennung:
- Sto·ma, Plural: Sto·ma·ta
Aussprache:
- IPA: [ˈstoma], Plural: [ˈstomata]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] Botanik: zwei bohnenförmige Zellen für den Gasaustausch einer Pflanze
- [2] Medizin: durch Operation geschaffene künstliche Körperöffnung für Luftröhrenschnitt, Darm- oder Blasenausgang
Herkunft:
- [1, 2] entstammt dem Griechischen στόμα (stóma) → el „Mund, Mündung, Öffnung“[1]
Synonyme:
- [1] Spaltöffnung, Spaltöffnungsapparat (stomatärer Komplex)
Gegenwörter:
- [1] Pore
Beispiele:
- [1] Der Gasaustausch durch die Stomata mit der umgebenden Luft ist für die Versorgung mit Kohlenstoffdioxid wichtig.
- [1] Am häufigsten liegen die Stomata auf der Blattunterseite.
- [2] Die Anlegung eines Stoma kann vorübergehend oder dauerhaft sein.
- [2] Die Entfernung des Mastdarms mit dem Analbereich ist der bekannteste Grund für die Anlage eines Stomas.
Charakteristische Wortkombinationen:
- [1] Stoma kontrolliert
- [2] ein Stoma anlegen
Abgeleitete Begriffe:
- [2] Stoma-Patient, Tracheostoma, Urostoma, Kolostoma, Ileostoma, Enterostoma, Gastrostoma, Jejunostoma
[Bearbeiten] Übersetzungen
? Referenzen und weiterführende Informationen:
Quellen:
- ↑ Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 24. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-70924-3
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