Stilometrie
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[Bearbeiten] Stilometrie (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, f
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Stilometrie |
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| Genitiv | der Stilometrie |
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| Dativ | der Stilometrie |
|
| Akkusativ | die Stilometrie |
|
Silbentrennung:
- Sti·lo·me·trie, kein Plural
Aussprache:
- IPA: [ˌʃtilomeˈtʀiː], [ˌstilomeˈtʀiː]
- Hörbeispiele: —, —
Bedeutungen:
- [1] Linguistik/Literaturwissenschaft: Disziplin, die stilistische Phänomene (in Sprache oder Kunst) mit den Mitteln der Statistik untersucht
Herkunft:
- [1] Determinativkompositum aus Stil, Fugenelement -o und Konfix -metrie
Synonyme:
Oberbegriffe:
Beispiele:
- [1] Die Stilometrie befasst sich unter anderem mit dem Problem, die Autoren anonymer Schriftstücke/ Werke zu identifizieren.
- [1] „Auf N. A. Morozov (1854-1946)...geht die Einführung des Begriffs ‚stilometrija // Stilometrie‘ in Russland zurück...“[1]
- [1] „Die Stilometrie hat ihren Ursprung in der Literatur.“[2]
- [1] „Das Verfahren heißt Stilometrie, was etwa "Ausmessen des (Schreib-)stils" bedeutet. Stilometrie geht grundsätzlich so vor: Um herauszufinden, ob ein Text X von Autorin A oder Autor B stammt, werden zuerst möglichst viele Texte von A und B auf Grundmuster hin durchleuchtet, dann schaut man, ob X nun eher die Merkmale von A oder von B zeigt.“[3]
Abgeleitete Begriffe:
[Bearbeiten] Übersetzungen
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Stilometrie“
Quellen:
- ↑ Emmerich Kelih: Geschichte der Anwendung quantitativer Verfahren in der russischen Sprach- und Literaturwissenschaft. Kovač, Hamburg 2008, S. 45f. ISBN 978-3-8300-3575-6.
- ↑ Der Klecks ist falsch
- ↑ Stilometrie und Verbrechen